Welthass! Welch ein destruktiver Titel. Doch dahinter birgt sich weitweniger misanthropisches Liedgut, sondern Posthardcore der richtig gut ist.

Yannick Pöpperling von Arroyo spielt hier Gitarre, schreit und war ebenfalls für das Artwork zuständig. Benannt hat man sich nach dem Nazijäger aus Inglourious Basterds. Die E.P. beginnt mit „Anchored“ auch wie ein Filmintro und schon folgt die erste Actionszene “ God called me to be a Nun. I became a Prostitute“, die einen sofort an Envy erinnert. „Sepukku“ überlistet den Hörer mit einem Pop-Break um dann ganz tief abzutauchen. Gerade die ruhigen Momente wirken hier bedrohlich und fügen dem Welthass die richtige Bedeutung zu. So endet der Kurzfilm so wie er begonnen hat mit stoischer Ruhe. Dazwischen liegt ein Genremix, der beachtlich klingt, dafür das er in 7 Tagen eingespielt wurde.

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