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Drei Jahre nach ihrem Debütalbum veröffentlicht die sächsische Band Baru am 23.09.2016 ihr zweites Album Levity und begibt sich dabei auf eine Entdeckungsreise zwischen düsteren Indie-Sounds und melancholischen New-Wave-Einflüssen.

Baru stehen seit ihrem ersten Album „Sailors of the City“ für sehnsuchtsvolle Indietronic-Klänge voll sphärischer Dramatik. Das Nachfolgewerk Levity bleibt diesem Stil treu und macht im gleichen Atemzug klar: die vier Leipziger sind Kinder der Achtziger. Mit insgesamt zehn Stücken gelingt es ihnen spielerisch leicht, Erinnerungen an The Cure und Joy Division zu wecken, ohne sich selbst in Allüren zu verlieren.

Tanzbar, eingängig – so präsentiert sich das erste Stück „Run Dark Horse“. Funkige Bass-Parts bilden dabei einen schönen Kontrast zu seinem melancholischen Inhalt, der Sinn- und Wegsuche eines rastlosen Außenseiters. Dabei fühlt man sich musikalisch an den dramatisch-düsteren Indiepop der Editors oder White Lies erinnert, deren Einfluss sich auch in Stücken wie „H.C.I.T.C“ oder „The Unknown“ erahnen lässt.

Eine Überraschung bietet die dritte Singleauskopplung „Tough Enough„, das fünfte Stück des Albums. Es überzeugt mit einem schleppenden Schlagzeug-Beat und experimentellem Sound-Arrangement und bildet gemeinsam mit der tempogeladenen New-Wave-Nummer „Paranoia“ den Höhepunkt des Albums.

Mit verspielter Kreativität schafft die Band es, ihrem bewährten Indie-Stil mit überraschenden Facetten neues Leben einzuhauchen und dem Titel ihres Albums, „Levity“ (Leichtigkeit, Unbeschwertheit), mehr als gerecht zu werden. Wie auch schon Drangsal zeigen die vier Musiker dabei, wie gut die Achtziger-Jahre-Nostalgie in unser heutiges Zeitgefühl passt und geben ihren großen Gefühlen den verdienten Raum.


prettyinnoise.de präsentiert Baru live:
24.09.2016 Neues Schauspiel / Leipzig (DE)
25.09.2016 Ostpol / Dresden (DE)
30.09.2016 Franz Mehlhose / Erfurt (DE)
01.10.2016 Kulturladen / Konstanz (DE)
02.10.2016 Heimat / Regensburg (DE)

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