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10 Minuten kraftvolles Geprügel auf hohem Niveau.

Mit Cycles Of Grief Vol. I – Growth nehmen sich die Australier Cursed Earth um Brüllwürfel Jazmines Luders thematisch einem Kreislauf von Gewalt, Gegengewalt, Tragik und Wut an und schaffen in fünf kurzen Songs den perfekten Ausdruck der entsprechenden Gefühle. „War March“ zieht auf wie ein Gewitter und baut über dissonante Töne und tiefe Riffs eine überaus bedrohliche Spannung auf. Dazu passen die Harcore-Shouts der Sängerin wie die sprichwörtliche Faust auf’s Auge. Durch ein Feedback verbunden schließt das durch Hass und Verzweiflung getriebene „Broken“ an und glänz mit brutaler Raserei. Kurze tiefe Growls sind hier das fiese I-Tüpfelchen. „Discarded“ hat ordentliche Metal-Core Anleihen und grooved dazu auch ganz anständig. „Sanctioned Violence“ erhöht die Schlagzahl noch ein weiteres Mal und walzt tonnenschwer durch die Peripherie. Das abschließende „Violated“ ist einfach nur ein dreckiger Hassbrocken voller Death Metal Stimmung und knochenbrechender Aggression. Nach dem Genuss dieses im Übrigen stilecht auf 7“ gepressten Werkes, fühlt mach sich buchstäblich mitgenommen, es gibt hier keine Verschnaufpausen oder gar ruhige Momente. Ob so viel derbe Musik auf Albumlänge funktionieren würde, wage ich hiermit kurz zu bezweifeln und glaube an die Würze in der Kürze. Fans von harten Schellen sollten hier unbedingt mal ihre weichgekloppten Lauscher aufstellen und die EP rein hören.

Wie der Titel bereits vermuten lässt, wird es hier bald einen zweiten Teil geben. Ich bin schon sehr gespannt, ich will unbedingt wissen wie es weitergeht. Vermutlich brutal. Geil.

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