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Gedämmtes rotes Licht bricht den Rauch einer Zigarette in einem Hinterhofzimmer eines Jim Jarmusch Films.

„Ta Gernier“ erscheint  im Bild wie ein einsamer Saxophonist einer menschenleeren Seelenlandschaft. Fast anteilnahmslos wirkt die Musik. Sie ist wie ein Beobachter, ein Begleiter ohne Worte. Dale B. Cooper ist komischerweise ein Namensvetter aus David Lynch´s bahnbrechender TV Serie „Twin Peaks“. Die gekonnten Variationen aus Jazz, Ambient, Samples und akustischen Instrumenten wie Gitarre und Saxophon verdichten sich zu meditativen, dunklen Nachtfahrten. Im Mittelteil des Albums lauscht man nur noch Geräuschkulissen die, die Geduld des Hörers auf die Probe stellen. „Mon Bibliotheque“ führt einen kurz vor Schluss, in einen 11 minütigen Alptraum der zu absoluten Orientierungslosigkeit führt. Das Quartet aus Frankreich setzt auf athmosphärische Soundscapes. Songwriting muss man eher sehr klein schreiben. Für Liebhaber von Darkjazz a la BOHREN & DER CLUB OF GORE oder Filmsoundtracks sei „Parole de Navarre“ aber sehr zu empfehlen. Anspieltipps: Ta Gernier / Une Cellier/Aucun Cave !

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