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	<description>Pretty in Noise &#124;&#124; Konzerte &#38; Reviews, Downloads &#38; Videos</description>
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		<title>Pallbearer &#8211; Sorrow and Extinction</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 17:48:52 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Autor Simon Kelitsch]]></category>
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<h4><em><strong>Auch wenn man nicht über das Debüt dieser vierköpfigen Formation aus Arkansas sprechen kann, ohne den Namen Black Sabbath zu erwähnen oder ohne mindestens einmal in der Trickkiste nach etwas weniger gewöhnlichen Namen wie St. Vitus, Solitude Aeturnus oder Candlemass gewühlt zu haben, kommt man damit der Magie dieses streng genommen reinrassigen Doom-Metal Albums noch lange nicht auf die Schliche.</strong></em></h4>
</blockquote>
<p>Wenn es überhaupt eine Band bereits vor Pallbearer geschafft haben könnte ein lupenreines Stück schleppenden Schwermetalls für ein Publikum interessant zu machen, das in den klassischen Strömungen des Metal eher eine unermüdliche Geschichte der Selbstwiederholung und der ewigen Zitate sehen möchte, dann waren das vor allem Warning aus England. Mit ähnlich wunderschönen und nicht selten an Paradise Lost erinnernden Gitarren-Leads und einem ebenso völlig untypischen, aber außergewöhnlich authentischen und unaufgesetzt klingenden Gesang verleihen auch Pallbearer ihrem klassischen Doom-Metal eine solch aufrichtige und warme Note wie es eben bislang nur Warning mit ihrem Opus Magnum „Watching from a distance“ geglückt ist.</p>
<p>Pallbearer gehen sogar mindestens einen Schritt weiter, türmen ihre gewaltigen Gitarrenwände noch höher auf, steuern ihre herrlich melancholischen Zwischentöne wie computergesteuerte Torpedos noch direkter ins Ziel und lassen all den lyrischen Schmerz in ­einer unglaublich massiven wie grazilen Wall of Sound noch unbarmherziger zuschlagen.</p>
<p>Majestätischer und würdevoller kann man den Helden seiner Jugend nicht Tribut zollen und so lassen es sich Pallbearer nicht nehmen, Gitarrist und Sänger Brett Campbell in bester Ozzy meets Geddy Lee Manier im feinsten Falsett über seine Reise durch die Schlachten des Lebens mit der Endstation eines erlösenden Todes singen zu lassen. „Carry me, to my grave. In the cold ground, my journey has ended&#8230;“ heißt es nämlich im großen Finale von „Sorrow and Extinction“ und wenn sich Pallbearer in diesen monumentalen 10:54-Minuten bereits auf einem Debüt selbst ein würdiges Denkmal setzen, gibt es genug Anlass darüber zu spekulieren, welcher Band es überhaupt jemals mit seinem Einstand geglückt ist, solch ein Meisterwerk abzuliefern.</p>
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		<title>Tu Fawning &#8211; A Monument</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 21:23:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Autor Robin-M.Aust]]></category>
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<h4><em><strong>Kellerwein und Grusellack! &#8230;.Was haben wir denn hier? Das dritte Album der Amerikaner Tu Fawning ist nicht allzu einfach zu beschreiben. Irgendwie ist&#8217;s irgendwas zwischen Folk, Rock, Indie, Ethno und noch irgendwas experimentellem. Jeden- und keinesfalls glattpolierter Partypop. Schlagzeug, Bass, Synthesizer, ein Paar Gitarren, aber auch etwas obskurere Instrumente, die man eher auf einer Weltmusikplatte erwarten würde. Obendrauf dann zumeist eine Sängerin. Und ganz in der Ecke steht noch irgendwo ein leicht verstimmtes Klavier. Alles zusammen vermutlich in irgendeinem verstaubten Keller.<em><strong><em><strong><em><strong>Wie</strong></em></strong></em></strong></em> beschreibt man das ganze den nun?<em><strong><br />
</strong></em></strong></em></h4>
</blockquote>
<p>Schwer zu sagen, aber über die Stimmung kann man definitiv ein Paar Worte verlieren: Düster, aber irgendwie auch treibend. Das könnte man als Ersteindruck von A Monument durchaus festhalten. Vor allem aber gespenstisch &#8211; das passt da als Umschreibung der Gesamtstimmung vermutlich auch gut. Schon das erste Stück, &#8216;Anchor&#8217;, ist hier keineswegs eine Ausnahme, sondern definiert schonmal den Ton des ganzen Albums. Das rumpelt erstmal zur Einstimmung ein wenig rum, konzentriert sich melodisch aber eher auf die Stimme von Corrinna Repp, es klimpert und klingelt im Hintergrund aber munter und eben vor allem treibend rum. Hier zeigt sich auch eine der Kernkompetenzen: Irgendwie wirkt das ganze in seiem Sound angestaubt, aber keineswegs negativ, eher wie die gute Flasche Wein, die man im Keller entdeckt. Hier ist nichts sauber, glatt, stattdessen teilweise sperrig, ungewohnt, aber eben trotzdem interessant. Vielleicht durch die exotische Instrumentalisierung eher wie ein fremdes Gericht als wie eine Flasche Wein?</p>
<p>Alle Vergleiche beiseite, eins kann man festmachen: Es poltert, knarzt, trötet und quietsch &#8211; und gefällt. Trotz aller Düsternis, allem Schleppenden und aller Entrücktheit verliert A Monument im Gesamten nämlich nie sonderlich viel an Fahrt &#8211; hier wird sich nicht mit langsamen Passagen oder ausgedehnten, progressiven Songstrukturen aufgehalten, die vermeintlichem Stimmungsaufbau dienen, eher aber avantgardistischem Showcasing dienen, dem gelegentlichen Hörer aber vor allem auf die Nerven fallen könnten. An sich bleibt hier alles unerwartet konventionell, mit einer Menge an den richtigen Stellen gebeugten Regeln.</p>
<p>Anstelle von Avantgardeklanpassagen scheint man Gefallen am Lauterwerden gefunden zu haben. Da schaut man auf einmal irritiert, als mitten auf dem Album im Stück &#8216;Skin and Bone&#8217; ein gefälliges Gitarrencrescendo daherkommt, das man eher bei Explosions In The Sky oder ähnlichem erwartet hätte. Und wo wir gerade bei Vergleichen sind: Ein wenig erinnert Stück Nummer 3, Wager, von Sound und Gesang her an Portugal. The Man &#8211; das wird aber wohl eher an letzeren als an Tu Fawning liegen. Fans besonders der älteren Alben der Alaskaner (ja, so heißen Menschen aus Alaska wirklich) mit ihrem etwas vertrackteren Sound könnten hier auch durchaus Gefallen finden. Die verstreuten Stilanleihen aus verschiedensten Richtungen geben dem Album eine zusätzliche Würze.</p>
<p>Eine weitere Stärke des Albums: Irgendwie haben alle Lieder auf A Monument einen ziemlich eingängigen Groove, was sich vor allem beim zweiten Stück, &#8216;Blood Stains&#8217;, zeigt. Diese stringente, wenn auch mit dezenter Gruselstimmung lackierte Beschwingtheit ist charakteristisch für die Platte, auch wenn nach hinten hin ein wenig die Luft auszugehen scheint, die Stücke ein kleinwenig leiser und langsamer werden. So schleppt sich das siebte Stück, &#8216;In The Center Of Powder White&#8217;, doch schon relativ behäbig aus den Lautsprechern &#8211; aber entspannung muss ja auch mal sein. Insgesamt bleibt alles aber noch flott genug, um den Hörer nicht in Langspielzeit zu langweilen. Ein wenig flotter wird’s dann zum Ende mit &#8216;Bones&#8217; aber nochmal &#8211; hier klingt es dann anfangs auch wieder mächtig nach Ethno, um dann später mit einigen fast schon souligen Passagen einem Abschiedslied gleich langsam zu verklingen. Insgesamt schaffen Tu Fawning es ziemlich gut, innerhalb einiger Konventionen zu bleiben und trotzdem ungewöhnlich und interessant genug zu sein, um den Hörer durchaus in ihren Bann zu ziehen, die Balance zwischen Pop und experimentellem Was-Auch-Immer genau richtig zu halten.</p>
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		<title>Crimson Mourn &#8211; Bring Your Desires Here</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 10:58:37 +0000</pubDate>
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		<title>signalsundertests – Nascent</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 08:34:52 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Autor Robin-M.Aust]]></category>
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		<description><![CDATA[Pompöser Minimalismus Sologitarrenambient. So könnte man dieses Genre wohl am treffendsten beschreiben, das sich besonders in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit erfreut: Lange, atmosphärische Stücke, eher Klanglandschaften, live vorgetragen von einer einzigen Gitarre und einem...]]></description>
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<h4><em><strong>Pompöser Minimalismus</strong></em></h4>
</blockquote>
<p>Sologitarrenambient. So könnte man dieses Genre wohl am treffendsten beschreiben, das sich besonders in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit erfreut: Lange, atmosphärische Stücke, eher Klanglandschaften, live vorgetragen von einer einzigen Gitarre und einem großen Katalog an Effektgeräten, vor allem Loopstations, die es dem einzigen Gitarristen ermöglichen, seiner simplen Klampfe einen ebenso großen Katalog verschiedener Klänge zu entlocken und das ganze auf seine epische Länge auszuwalzen.</p>
<p>Nicht viel anders verhält es sich auch bei signalsundertests&#8217; Kollaborationsalbum Nascent, das mit ganzen dreizehn nicht gerade kurzen Stücken aufwartet: Auch hier athmosphärische Klangpassagen, die sich aufbauen, in sich zusammenfallen und in Neuem münden &#8211; mit dem Unterschied, dass die verwendete, von Mastermind Ricky Graham (übrigens seit kurzem mit einem PhD in Musik versehen) selbst entwickelte Hard- und Software genau auf ihren Einsatzzweck zugeschnitten worden ist. Die auf dem Album enthaltenen Stücke werden vom Label Fluttery Records als durch Postproduction verfeinerte Liveperformances beworben &#8211; hier stellt sich die Frage, wieviel Live und wieviel Postproduction, wieviel Gitarre und wieviel Computer nun auf dem Album zu finden ist genauso sehr wie die Frage nach der genauen Art und Weise, wie die verwendeten Produktionsmittel maßgeschneidert worden sind.</p>
<p>Das Album selbst kommt für Drone und Ambient sehr leichtfüßig, transparent daher, die Echogitarren klimpern sanft und zierlich vor sich hin. Irgendwie hat das Album was von Wasser - mal klar und kalt, mal plätschernd, mal reißend, ungreifbar, sich immer verändernd. Man hat sich schon an die minimalistischen, wenn auch epischen Klanglandschaften der ersten vier Tracks gewöhnt, als auf einmal beim fünften Stück &#8216;Keep me (143)&#8217; erst eine dezente Bassline, dann auch noch weibliche Vocals und ein paar Bitcrusher-Rhythmuselemente in die Ambientsphären eintauchen &#8211; und dabei einen sehr guten Job machen. Natürlich bleibt die fragile, distanzierte Grundstimmung erhalten, durch diese aber durchaus dezenten Stilmittel sticht das Stück aber durchaus in einem positiven Sinne hervor. Davon hätte es ruhig mehr geben können, stattdessen baut das Album danach wieder instrumentale, minimalistische Skulpturen, schichtet Ebene auf Ebene, synthetisiert und moduliert Klänge.</p>
<p>Insgesamt ist es durch seine stetig im Fluss befindliche Struktur schwer, das Album in seiner Ganzheit weiter und genauer zu beschreiben, ohne sich immer wieder der gleichen abgegriffenen Begriffe wie Kälte, Leichtigkeit, Distanz zu bedienen, genauso wenig wie man fließendes Wasser mit den Händen greifen kann, aber es handelt sich hier doch eben um eine Platte, die ohne viel Düsternis auskommt, stattdessen aber einen pompösen Minimalismus verstrahlt, der sich insgesamt mit seinem hellen, klaren, transparenten Klang abheben kann. Hier schichtet sich zwar eine Klangebene auf die andere und türmt sich zu wahren Klangskulpturen, aber trotzdem bleibt alles immer differenziert genug, dass nichts im Drone-Matsch versinkt. Ob das nun an Herrn Grahams Talent oder seinem hoffentlich an den Musik-Doktortitel geknüpften Fachwissen liegt, ist vermutlich die dritte Frage, die sich zur Entstehung des Albums stellt.</p>
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		<title>Soulsavers &#8211; The Light the Dead see</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 17:18:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn die Soulsavers rufen, stehen die Frontmänner Schlange, um das Mikro für das britische Produzententeam schwingen zu dürfen. Jason Pierce, Mike Patton und vor allem Mark Lanegan kamen bereits in den Genuss Soulsavers...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<h4><em><strong>Wenn die Soulsavers rufen, stehen die Frontmänner Schlange, um das Mikro für das britische Produzententeam schwingen zu dürfen. Jason Pierce, Mike Patton und vor allem Mark Lanegan kamen bereits in den Genuss Soulsavers zu noch mehr Glanz und Gloria zu verhelfen, als ihre mitunter erstklassigen Songs ohnehin schon verdient hätten. Nun tritt mit Depeche Mode Fronter Dave Gahan eine weitere charismatische Galionsfigur der Musikhistorie seinen Job bei Ian Glover und Rich Machin an, um sein bewegtes Leben im Dickicht von Drogen aller Art und seine Nahtoderfahrungen auf dem neuen Album mit dem bezeichnenden Titel „The Light the Dead See“ musikalisch aufzuarbeiten.</strong></em></h4>
</blockquote>
<p>Das wunderbare Vorgängeralbum „Broken“ zeigt eindrucksvoll die Fähigkeit des Duos, ihren dezent rockig-bluesigen trip-hop mit analogen Instrumenten in die Dienste ihres jeweiligen Gastsängers zu stellen und sich unterstützt von Streichern, Pianos und Gospel-Chören in schwindelerregende Höhen des Songwriter-Himmels emporzuschwingen. Diesem Rezept bleiben Soulsavers auch dieses Mal weitestgehend treu und lassen Dave Gahan durch ein noch kompakteres, durchgehend analoges und damit homogener klingendes Album bitten, flehen, hoffen, weinen und resümieren.</p>
<p>Eingeleitet durch ein Intro, das mit seiner tragenden Mundharmonika sicher nicht zufällig an das grandiose Thema aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ erinnert und immer wieder begleitet von molligen Hammondorgeln, bluesigen Slide-Gitarren und warmen Streichern, folgt Gahan souverän den ausufernden Songs, die mit weit aufgerissenen Armen dem Schöpfer höchstpersönlich entgegentreten zu scheinen. Diese nicht zufällig gewählte Allegorie lässt die Erwartungen in puncto Tiefe, Ausdruck und Intensität leider beinahe ins Unermessliche steigen, denn wer erwartet bei diesem Bildnis nicht Engel, Teufel und Gott im unerbittlichen und spannenden Kampf um das Leben des Protagonisten?</p>
<p>Leider, denn was bei „In the Morning“ für wohlige Wonne und anerkennendes Mitwippen sorgt, im Refrain von „Longest Day“ die Feuerprobe für Dave Gahan überstanden scheinen lässt und ihm in „Presence of god“ zu einer seiner überzeugendsten Gesangsleistungen verhilft, muss in der zweiten Hälfte des dritten Soulsavers Album einer stetig steigenden Eintönigkeit und Langeweile weichen. Vehement diesem einen nur scheinbar probaten Mittel aus gedrosseltem Tempo und melancholischen Blues folgend, kann nur noch „Bitterman“ mit seiner Bläsern und seiner unheilvollen Stimmung einen kleinen Höhepunkt in diesem Nebel der Göttlichkeit und Erlösungsformeln setzen. All die illustren und clever eingesetzten Stilmittel, die zweifelsfreie Handfertigkeit des Albums und der gewohnt einzigartige Gesang Gahan´s können nicht über die latente Mutlosigkeit und das Kalkül von „The Light the Dead See“ hinwegtäuschen und machen das Album zu einer Enttäuschung für all die, die sich einen tieferen Einblick in die Ängste und Motive eines Drogensüchtigen und fast gefallenen Engels erhofft haben. Alle anderen dürfen beherzt zugreifen und  sich über ein gutes Album freuen, das niemanden wehtut und immer noch elegant genug ist, um in Stunden der Reue, bei Kerzenlicht und Rotwein aufgelegt, seine göttlichen Dienste verrichten zu können. Amen.</p>
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		<title>The Unwinding Hours &#8211; kommen!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 12:35:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem sich die Gerüchte um das Veröffentlichungsdatum des neuen Albums verdichten geben The Unwinding Hours schon mal ihre nächsten Konzertdaten bekannt. THE UNWINDING HOURS   Live : 04.09. München &#8211; Kranhalle 05.09. Dresden &#8211;...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich die Gerüchte um das Veröffentlichungsdatum des neuen Albums verdichten geben The Unwinding Hours schon mal ihre nächsten Konzertdaten bekannt.</p>
<p>THE UNWINDING HOURS   Live :</p>
<p>04.09. München &#8211; Kranhalle<br />
05.09. Dresden &#8211; Beatpol<br />
06.09. Hamburg &#8211; Knust<br />
07.09. Köln &#8211; Luxor<br />
08.09. Münster &#8211; Gleis 22<br />
09.09. Berlin &#8211; Magnet<br />
10.09. Heidelberg &#8211; Karlstorbahnhof<br />
11.09. Zürich &#8211; Ziegel au Lac<br />
12.09. Düdingen &#8211; Bad Bonn</p>
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		<title>Gravenhurst &#8211; The Ghost in Daylight</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 12:24:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Autor Simon Kelitsch]]></category>
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		<category><![CDATA[The Ghost in Daylight]]></category>
		<category><![CDATA[Warp]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man die ohnehin gemächlichen Songs vorheriger Gravenhurst Erscheinungen nochmals um einige Pferdestärken drosseln und ihr jegliche Schärfe endgültig austreiben kann, zeigt Nick Talbot mal mehr mal weniger eindrucksvoll auf „The Ghost in...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<h4><em><strong>Wie man die ohnehin gemächlichen Songs vorheriger Gravenhurst Erscheinungen nochmals um einige Pferdestärken drosseln und ihr jegliche Schärfe endgültig austreiben kann, zeigt Nick Talbot mal mehr mal weniger eindrucksvoll auf „The Ghost in Daylight“ und hinterlässt mit einem Album ohne Ecken und Kanten und wenigen Hoch- und Tiefpunkten nicht selten einen bitteren Beigeschmack.</strong></em></h4>
</blockquote>
<p>Klar, gewollt bitter soll es ja klingen im Kosmos von Gravenhurst, schließlich geht es hier um Geister, nicht selten assoziiert mit Tod und Verderben. Und auch wenn der Folk &#8211; Sänger aus dem englischen Bristol sicher ein ähnlich gespaltenes Verhältnis zu den Fürsten der Unterwelt haben mag wie der Normalsterbliche, scheint er oft eng umschlungen zu pittoresken und an Größen der 70er Jahre (Simon&amp; Garfunkel, Crosby, Stills, Nash &amp; Young und vor allem Nick Drake) erinnernden Gitarrenklängen mit den Schatten der Toten durch eine eher amerikanisch anmutende Waldlandschaft zu tanzen.</p>
<p>Wüste Gitarreneskapaden und Temposteigerungen der beiden Vorgängeralben wurden nun endgültig durch gelegentlich die winterlich anmutende Landschaft durchziehende wunderschöne Streicher und dezente Ambientsounds eingetauscht und so bäumt sich Talbots musikalisches Kleinod in letzter Konsequenz leider nur noch selten auf, was die Suche nach Höhepunkten auf „The Ghost in Daylight“ recht schwierig gestalten lässt. Höchst bezeichnend wenn das komplett elektronische „Islands“, das in seiner Machart so überhaupt nicht ins Bild passen will, wohltuend aus besagtem Schlaf reißt, der den Hörer eingelullt im Dämmerlicht der Eintönigkeit von Tagtraum zu Tagtraum, von Geist zu Geist, von Schatten zu Schatten fallen lässt.</p>
<p>Die Schönheit der Monotonie als Stilmittel zu beherrschen, ist eine große Kunst, denn sie muss ohne offensichtliche Höhepunkte begeistern. Diese hier entdecken zu wollen, bedarf es mehrerer Anläufe und etwas mehr Aufmerksamkeit als in unserer schnelllebigen Zeit üblich. Eine Aufmerksamkeit, die im Übrigen auch unabdingbar ist, um die Geister unter uns uns zu erkennen. In diesem Sinne schließt sich ganz natürlich wieder der Kreis und macht „The Ghost in Daylight“ zu einer Alternative für all die, die Subtilität der Offensichtlichkeit, das Kleine dem Großen, das Introvertierte dem großen Gestus vorziehen. Alle anderen werden nur schwer Freude an Gravenhurst anno 2012 finden.</p>
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		<title>Watered &#8211; To those who will never exist</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:13:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Autor Simon Kelitsch]]></category>
		<category><![CDATA[To those who will never exist]]></category>
		<category><![CDATA[Watered]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn der Verweis auf instrumentalen Rock, hinlänglich als Post-Rock bezeichnet und nicht immer wirklich unterhaltend in die Annalen der Musikhistorie eingegangen, mittlerweile für so manches Augenrollen und für gelegentliche Fluchtmechanismen sorgen mag,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<h4><em><strong>Auch wenn der Verweis auf instrumentalen Rock, hinlänglich als Post-Rock bezeichnet und nicht immer wirklich unterhaltend in die Annalen der Musikhistorie eingegangen, mittlerweile für so manches Augenrollen und für gelegentliche Fluchtmechanismen sorgen mag, sei an dieser Stelle aber eben doch auf das Debüt einer jungen Band aus dem schönen Karlsruhe hingewiesen, die sich genau dieser Spielart des Rock hingibt.</strong></em></h4>
</blockquote>
<p>Lustvoll hingibt, soll vorweg gesagt sein, denn es ist wirklich erstaunlich, mit welcher Leidenschaft hier im völligen Alleingang Klangbilder ineinandergeschoben werden, Dynamiken eruptiv immer wieder einen Bogen schlagen, stete Wechsel der Rhythmik der Monotonie zuvorkommen und technische Spielereien wie elektronische Beats oder wirre Filmsamples scheinbar mühelos in den steten Fluss von „To those who will never exist“ eingepasst werden. Klar, kommen dem Hörer immer wieder Namen wie Caspian, frühe This will destroy you oder die wunderbaren Kokomo in den Sinn aber in vielen mitreißenden Momenten entledigen sich Watered per Brecheisen der schweren Last ihrer eigenen, mutwillig vom Autor untergejubelten Vorbilder und lassen untypisch viel Druck und Rotz den Weg zu der nötigen Portion Eigenständigkeit ebnen.</p>
<p>Dem herrlich melancholischen Grundtenor des Albums tut das zu keinem Zeitpunkt einen Abbruch. Zum Glück, denn diese Stimmung ist nicht nur die eigentliche Schönheit der sieben Songs, sondern auch schon mal der nötige Rettungsanker, der dem gelegentlichen Verlust des roten Fadens entgegenwirkt. Mit diesem Vorteil bewaffnet, bieten Watered per schwermütiger Klanglandschaften und großer musikalischer Gesten der Kehrseite des Ideenreichtums, nicht immer zweckdienlich sein zu können stets erfolgreich die Stirn und lassen dem nicht immer pointiert genug eingesetzten Ideenfluss keine Gelegenheit das Gesamtwerk ernsthaft zu beeinträchtigen.</p>
<p>Nur Zeit sollte sich der Hörer nehmen, um sich in den Flächen und Räumen dieses beeindruckenden Debüts zurechtzufinden. Als Belohnung winkt neben einer äußerst sinnlichen und nicht zu verachtenden Erfahrung ein weiteres Mal die freudige Erkenntnis, dass sich deutsche Produktionen, Bands und Künstler nicht hinter der internationalen Konkurrenz verstecken brauchen. Ein herzliches Dankeschön nicht nur dafür an Watered.</p>
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		<title>City Light Thief – The Music of Chance</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 20:55:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Autor Sebastian Lohmanns]]></category>
		<category><![CDATA[City Light Thief]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue EP „The Music of Chance“ der 5 Jungs von CITY LIGHT THIEF erschien am 11.5.2012 und steht seitdem für eine Woche zum kostenlosen Stream zur Verfügung. Der gleichsam kraftvolle als auch gefühlvolle Mix aus Punk, Indie und Emo ist irgendwo was ganz neues, überzeugt allerdings auf ganzer Linie. Die 4 Songs umfassende EP gibt es allerdings nur als 10“ Vinyl und als Download zu erwerben. Lohnen tut es sich aber allemal!<br />
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		<title>Blueneck: 3 Alben, 5 Tage lang kostenlos</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 17:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Denovali bietet 5 Tage lang, vom 16.-21. Mai die ersten 3 Alben von Blueneck zum kostenlosen Download an.  Auch dabei, ihr letztes Werk &#8220;Repetitions&#8221;, welches wir hier auch vorgestellt haben. 2013 dürfen wir...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Denovali bietet 5 Tage lang, vom 16.-21. Mai die ersten 3 Alben von Blueneck zum <a href="http://denovali.com/blueneck/">kostenlosen Download</a> an.  Auch dabei, ihr letztes Werk &#8220;Repetitions&#8221;, welches wir <a href="http://www.prettyinnoise.de/blueneck-repetitions.html">hier</a> auch vorgestellt haben. 2013 dürfen wir uns auf ein neues Album der Briten freuen.</p>
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