Guido Lucas war leidenschaftlicher Musiker, Produzent und Labelbetreiber.


Guido Lucas galt immer so ein bisschen wie der deutsche Steve Albini, weil er mit seinen eigenen Vorstellungen von Sound und Musik viele Musiker und Musikliebhaber gleichermaßen geprägt hat. Einer seiner „Zöglinge“ war unter anderem Kurt Ebelhäuser. Mit seinem Label BluNoise hatte er nicht nur zahlreichen Bands ein Zuhause gegeben, sondern auch eine Ära des Noiserocks geprägt. Er war zudem Kopf des vom Krautrock-beeinflussten Musikkollektivs Lude, Gründungsmitglied bei Les Hommes Qui Wear Espandrillos, die er 1996 verließ, und spielte von 2000 bis 2008 bei Scumbucket. Weiterhin war er der Bassist von Ken und bei den Nürnberger Wave-Punkrockern Genetiks. Von 2003 bis 2012 spielte Lucas Bass bei Genepool.

Leider verstarb Guido viel zu früh. Es ist ein herber Verlust für Gitarrenmusik – nicht nur in Deutschland.

www.blubox-tonstudio.de

Titelbild: © Andreas Hülsen

2 Kommentare

  1. Tobi Neumann

    Donnerstag, 14. September 2017 um 10:10:37

    Und Nicoffeine.

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  2. […] mitgeprägt. Nicht ohne Grund nannte man ihn in Fachkreisen auch den deutschen Steve Albini (via) oder, wie es Kurt Ebelhäuser einst formulierte, den deutschen „Indie-Papst“ (via). Jetzt ist […]

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