Holmes – Burning Bridges

Das Sextet strahlt in „Burning Bridges“ eine unglaubliche Ruhe aus, die einen einfach mitzieht.

Irgendwie fällt es mir schwer über Holmes zu schreiben. Warum? Weil ich nicht so richtig weiß, wo ich diese Skandinavier hinstecken soll. Ein Schuss Folk, eine Stimme die mir unglaublich bekannt vorkommt (ich aber keine Ahnung habe, woran sie mich erinnert), eine Anzahl an Instrumenten die schier unendlich scheint und diese Melancholie erschaffen ein Gesamtbild das in gewisser Weise fasziniert.

Das Sextet strahlt in „Burning Bridges“ eine unglaubliche Ruhe aus, die einen einfach mitzieht. Diese Rezension schreibe ich gerade nach einem harten Arbeitstag in der Bahn. Während ich dabei dieses Album höre und ständig aus dem Fenster in die Dunkelheit gucke und überlege was ich hierzu schreiben soll, merke ich wie dieses Album mich runter bringt und für komplette Entspannung sorgt und auch meinen Groll über den vergangen Tag ein wenig vergessen lässt. Knappe 45 Minuten taucht man ab und möchte am liebsten so schnell nicht mehr auftauchen.

Bei diesem „Scandinavian Americana“ Stil, wie ihn das Rolling Stone liebevoll taufte, wird deutlich spürbar, wie jede Note, jeder Ton und jedes Instrument mit bedacht und absoluter Perfektion eingesetzt wird und somit ein Gesamtbild erschaffen wird, dass an Schönheit kaum zu übertreffen ist.

Ab dem 13. April steht „Burning Bridges“ in den Plattenläden. Holmes laden fast im Anschluss zu einer ausgiebigen Deutschland Tour ein, wo ich nur empfehlen kann, dort mal einen Besuch abzustatten.



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