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Spätestens seit dem Erscheinen von Suicide und Devo wurde klar, dass Synthesizer und Punk ergänzend und in vollkommener Symbiose miteinander leben können.

Das wissen die zwei Menschen, die bei I Am The Fly die Strippen ziehen und sich hinter ihren Pseudonymen „MUSCA domestica w (organ / synth, drummachine)“ und „MUSCA domestica m (bass, vocals)“ eine eigene Version von „Punk“ basteln.

Eine bizarre und düstere Tonwelt aus einer verzerrten, beißenden Orgel, eine monotone alte Drum-Machine aus den 70ern, ein puristischer, zerriger Bass und einem nicht immer melodiösen und eher monomanischen Gesang.

Ich nehme an hier fragt sich so mancher „Wie, was..jetzt ohne Gitarre oder was ?!“ Jaja, mein Freund, aber sowas von ! Wie schon erwähnt, ..ihre eigene Version von Punk- bewusst beschränkte Mittel zum Zweck.

Ihre s/t Debüt EP (eine sehr hübsche sei hier angemerkt) beherbergt 4 minimalistische Synth-Punk Songs, die mir persönlich wie ein kurzer Trip durch Burroughs´ Interzone vorkommen- skurril, eigenwillig, nihilistisch und bizarr.

I Am The Fly haben ein verstörend-schönes Video à la „Ein Andalusischer Hund“(Buñuel/Dalí) ihres Songs Parallel Lines (should never cross) kreiert und auf ihrer Seite (www.i-am-the-fly.de) hochgeladen, unbedingt antun.

Es sei noch zu sagen, dass die beiden in puncto Tonkunst schon längst kein unbeschriebenes Blatt mehr sind und unter anderem bei Gray (www.gray-band.de) und Hugovinnias Crackpots (www.hugovinniascrackpots.de) ihre Finger im Spiel gehabt haben. Sie arbeiten derzeit an der live-Umsetzung ihrer Musik und sind mit I Am The Fly sicher bald auf der Bühne zu sehen…

Lade mehr von Matthias Prawinski

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