Ganz abseits dessen, was es zu der EP der Mental Architects sonst noch so zu sagen gibt und da findet sich so manches, muss man doch erst einmal wirklich feiern, dass diese Band einen unfassbar großartigen Schlagzeuger aufgetrieben hat.

Unglaublich wie der reinhaut und mit was für einer Kunstfertigkeit er ans Werk geht. Lässt man dies Mucker-Gerede mal beiseite, ist festzuhalten, dass dies Attribute sind, die man „Patience, Communication, Understanding, Go!“ auch im allgemeinen nicht absprechen kann. Eine Mathrock-EP, auf der so viel passiert – von Wildheit, Düsternis und Kraft über Bedrohlichkeit – dass man sich wirklich fragen muss, wie es dieser Band wohl gelingen kann, ein derartiges Spektakel auf einem Langspieler durchzuziehen.

Die Bulgaren finden aber doch auch Zeit zum Luft holen. Und auch die Muße für Details, Spielereien und wie sollte es anders sein – abgefahrene Synthie-Spuren. Doch immer mal kommt so ein Moment der Stille, der einen dann aber doch nur vermeintlich in der Sicherheit wiegt, dass Mental Architects auch uns Luft holen lassen, dem tatsächlich aber neues wildes, mitreißendes Losgebretter folgt. Der Plattentitel ist Programm. Habt ihr euch alle gesammelt? Verstanden, was hier abläuft? Na dann geht’s los.

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