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Habt ihr schon einmal von A Thousand Arms gehört? Nein? Nur am Rande?


Im Musikgeschäft noch nicht besonders bekannt, sind A Thousand Arms ein kreatives Kollektiv aus Montana in den USA, die sich in erster Linie mit Siebdruck beschäftigen. Was sie mit Post Rock verbindet und wie es dazu kam, dass sie just einen Sampler namens „Open Language“ veröffentlicht haben, sollt ihr nun erfahren.

Im Jahr 2011 gründeten zwei junge Männer namens C.J. Blessum und Wilson Raska aus Montana eine Firma, die Artworks entwarf und per Siebdruckverfahren auf Stoff brachte. Der eine Grafikdesigner, der andere Tontechniker; beide mit dem großen Bestreben, ihre Leidenschaften für Musik, Grafik und DIY-Unternehmerkunst zu vereinen und anderen Künstlern sowie Musikern die Möglichkeit zu Kollaborationen zu bieten. Da sie jedoch Schwierigkeiten hatten, Druckereifirmen zu finden, die ihren Ansprüchen gerecht werden konnten, entschlossen sie, ein eigenes Unternehmen zu gründen und somit entstand A Thousand Arms.

Für beide Gründer steht jedoch nicht allein die Druckarbeit im Vordergrund. Da beide seit weit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Bands tätig waren und zuletzt gemeinsam die Post Rock-Band Ranges gründeten, hat auch die Musik einen sehr großen Einfluss auf ihre Arbeit. So beschlossen sie, neben der Druckerei ebenfalls ein Tonstudio zu eröffnen, um Bands mit allem, was sie benötigen, versorgen zu können.

„Wir haben unsere Talente gebündelt und A Thousand Arms als ein Unternehmen ausgearbeitet, das alles anbieten kann, was Bands gebrauchen können: von Aufnahmen über Albumdesigns und Vertrieb bis hin zum Merchandising.“, so Blessum.

Um mehr weltweite Aufmerksamkeit auf das Unternehmen zu ziehen, haben die beiden Firmengründer das vergangene Jahr damit verbracht, eine Compilation zu planen und da beide, wie bereits erwähnt, selbst in einer Post Rock-Band spielen, war es nur allzu naheliegend, in den eigenen Reihen nach Inspiration und Unterstützung zu suchen. In Zusammenarbeit mit dem Artic Drones -Autor David Zeidler erstellten sie eine Liste potentieller Bands und waren selbst überrascht, wie einfach es war, viele Bands davon zu überzeugen, ihre Songs für einen Sampler eines bisher sehr unbekannten Unternehmens bereitzustellen. So erschufen sie den ersten Sampler mit dem Titel „Open Language“, unterteilt in eine A-Seite, die ausschließlich US-amerikanische Bands vertritt und eine B-Seite, die Stücke von Musikern aus dem Rest der Welt enthält. Neben Ranges selbst sind sowohl bereits sehr bekannte Künstler wie The End Of The Ocean, Lehnen, thisquietarmy und This Patch Of Sky vertreten sowie auch bisher unbekannte Bands und Newcomer im Genre, beispielsweise We Deserve This und Compass & Knife.

Mit zweimal 17 Bands und Songs bildet „Open Language“ ein relativ weites Spektrum ab, um alte Lieblingsstücke erneut für sich zu entdecken und neue Bands kennenzulernen – denn was eignet sich besser, um Musik kennenzulernen, als ein Sampler?

Die taufrische Compilation, die am heutigen 22. Juli erschienen ist, steht übrigens via Bandcamp zum kostenlosen Digital-Download bereit.

Für die Zukunft planen A Thousand Arms, neben dem Ausbau ihres Unternehmens als Herberge für die Bedürfnisse verschiedenster Bands, noch weitere Compilations zu veröffentlichen. So können wir vielleicht noch zum Ende dieses Jahres mit einem weiteren tollen Sampler rechnen.

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