pacific UV – Weekends

„Half the band wanted to sound like a psychedelic Jesus and Mary Chain tripping on Nyquil, while the other half wanted to play one chord for 45 Minutes to determine its color.“

Sowas über eine Platte zu lesen die man rezensieren soll, bevor man das Album überhaupt gehört hat, kann durchaus verwirren. So kams also dazu, dass ich mit einem gemischten Gefühl damit begonnen habe, mich mit dieser US-Band zu beschäftigen. Ob ich nach zahlreichen durchlaufen des Albums schlauer geworden bin? Nicht wirklich.Mir schwirrt pausenlos der Gedanke im Kopf: Was soll das?

Die drei Jungs aus Georgia vermischen hier Zukunft mit Vergangenheit. Stellenweise sieht man sich, in einem Zustand jenseits von dieser Welt, in Woodstock 68 liegen. Auf der anderen Seite wirkt dieser Sound doch so fern und nicht ganz von dieser Welt. Ruhige Klänge mit tiefen Stimmen treffen hier auf poppigere, tanzbare Melodien mit Computer verzerrten Vocals. Sehr gewöhnungsbedürftig.

PacificUV hinterlassen ein geordnetes Chaos. Oder doch eine chaotische Ordnung? Ich weiß es nicht. Es fällt schwer diese Musik einzuordnen, etwas mit ihr anzufangen. Dennoch wird deutlich, dass hier keine Amateure am Werk sind. Allerdings ist „Weekends“ sehr anstrengend und den Draht zu diesem Album zu finden ist garantiert nicht einfach. Reinhören ist dennoch empfehlenswert!



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