Das britische Trio fusioniert ätherischen Piano-Jazz mit schweißtreibenden Breakbeats. Pianist Chris Illingworth beschreibt: „Wir spielen elektronische Musik, aber auf akustischen Instrumenten“. Das klingt wie Esbjörn Svensson im Aphex Twin-Remix.


Nirgendwo wird dieser stilistische Spagat deutlicher als auf ihren hypnotischen Konzerten: Die drei Virtuosen spielen in einer fast spirituellen Einheit. Bassist Nick Blacka zaubert einen kräftigen Sub-Bass aus seinem Instrument, Drummer Rob Turner hält mit nahezu telepathischer Präzision die harmonischen und rhythmischen Exkurse seiner Band zusammen. Das Publikum ist zur Hälfte in bewegungsloser Trance, zur anderen Hälfte in ekstatischem Tanz. Menschen setzen sich wie in Hypnose überwältigt auf den Boden, andere schmeißen sich in Moshpits. GoGo Penguin bedienen Hirn, Herz, und Beine.

Die drei Musiker haben es in ihren jungen Jahren mit ihrem aktuellen Album „Man Made Object“ schon auf das legendäre Jazz-Label „Blue Note“ geschafft. Illingworth, Blacka und Turner bedienen sich jedoch in ihren Inspirationen weg vom konservativen Jazz: Künstler wie Brian Eno, Massive Attack und John Cage nennen sie als Einflüsse. Außerdem eine große Inspiration: Die grauen, vom Regen durchnässten Straßen ihrer Heimat Manchester. Wie sich dieser Einfluss auf diverse graue, nasse Städte aus Deutschland übertragen lässt, werden GoGo Penguin in den nächsten Tagen auf Tournee zeigen. Hamburg, Köln, Dortmund, Heidelberg und München stehen auf ihrem Reiseplan. Das Konzert in Köln ist bereits ausverkauft.

Am 18. August werden die drei Jungs wiederkehren, um in der jetzt schon ausverkauften Elbphilharmonie (!) ihre Neuinterpretation von Godfrey Reggios Kultfilm „Koyanisquatsi“ zu präsentieren. Was für ein Zusammentreffen: Bewusstseinserweiternder Jazztronica und bewusstseinserweiternder Filmklassiker. Es bleibt spannend mit dieser Band!

VERLOSUNG:
Ihr wollt euch noch kurzfristig in den Klangkosmos GoGo Penguin entführen lassen? Pretty in Noise verlost unter den Lesern jeweils 1×2 Tickets für folgende Konzerte:

06.04. Uebel & Gefährlich, Hamburg
09.04. Domicil, Dortmund
10.04. halle02, Heidelberg
11.04. Strom, München

Beantwortet dafür folgende Frage: Wie heißt das aktuelle Album von GoGo Penguin?

GoGo Penguin —

13 Kommentare

  1. Tanja

    4. April 2017 um 21:11

    Man made object- Dortmund! Oder zur Not such Heidelberg.

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  2. Ronny

    4. April 2017 um 21:52

    Man Made Object heißt dat neue Album auch in Hamburg…!

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  3. Kristin

    4. April 2017 um 21:56

    Man made object! Viele Grüße aus Hamburg 🙂

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  4. Julian

    5. April 2017 um 11:02

    Man made object.
    Ich freue mich auf Dortmund 😉

    Gruß Torro

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  5. Kevin

    5. April 2017 um 12:55

    Man Made Object. Würde mich sehr auf das Konzert in Dortmund freuen!

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  6. Christoph Selzer

    5. April 2017 um 12:57

    Man made object! Heidelberg, bitte!

    Bittebitte!

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  7. Uli

    5. April 2017 um 19:12

    Man Made Object
    München

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  8. Krautien

    6. April 2017 um 05:19

    Man Made Objekt….dortmund

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  9. Tanja

    6. April 2017 um 18:39

    Und wer gewinnt Heidelberg? Ich? 😉

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