Nachdem sie bis 2004 alte Filmklassiker wie „Nosferatu“ oder „Metropolis“ neu vertonten, fingen die beiden Kunststudenten Jason Köhnen and Gideon Kiers 2006 zusammen mit der Posaunistin Hilary Jefferey und der Cellistin Nina Hitz an, als „The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble“ eigene Platten aufzunehmen.

Einige Zeit später stießen noch weitere Musiker dazu um so eine Klangwelt zu schaffen, die die verschiedensten Bilder im Kopf zu projizieren weiß. Die Genreschubladen Avantgardemusic oder Experimental sind für diese Komplexe Band zu kurz gegriffen. Immer wieder tauchen in ihren Musikstücken Elemente der Danceszene auf, gerne wird sich getreu dem Bandnamen auch aus dem Jazzlager bedient. Das neue Album „From the Stairwell“ bildet keine Ausnahme, denn auch hier werden wieder alle möglichen Elemente verwebt und diese Songstrukturen bilden dann in jedem Kopf seinen eigenen Film. Anders als bei anderen Bands dieser Art klingen die Songs nie kühl, professionell, sondern man hört immer wieder, dass diese Band mit ganzem Herzen dabei ist. Auch jemand der mit solch einer Art Musik wie sie „The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble machen eigentlich nichts anfangen kann, sollte sich „From the Stairwell“ einmal anhören nur um zu merken, was ihm entgeht.

 

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