Filme, in denen Gangster ein Casino ausrauben wollen, gibt es viele. Filme über Menschen, die dies ohne Waffengewalt und nur mit Köpfchen versuchen, gibt es weniger. Neben „Rain Man“ von 1988 ist hier in erster Linie „21“ zu nennen. Im Gegensatz zum Klassiker mit Dustin Hoffman und Tom Cruise in den Hauptrollen, in denen erstgenannter einen Autisten spielt, der das Kartenzählen allein aufgrund seiner rechnerischen Fähigkeiten beherrscht, begleitet „21“ aus dem Jahr 2008 eine Gruppe Studenten samt Professor auf ihrem Weg, mit System die Casinos um ihr Geld zu erleichtern.

Der Film basiert dabei auf dem Sachbuch „Bringing Down the House“ von Ben Mezrich und hat im Cast u. a. Kevin Spacey als Mathe-Prof Micky Rosa, Jim Sturgess als MIT Student Ben Campbell sowie Laurence Fishburne als Casino Sicherheitschef Cole Williams zu bieten. Regie führte Robert Luketic, der hauptsächlich durch seine Komödie „Das Schwiegermonster“ bekannt ist.

„21“ wird als Rückblick erzählt. Ben ist ein ausgesprochen guter Student am Massachusetts Institute of Technology und träumt von einem Studium in Harvard. Da die Studiengebühren hoch sind, hofft er auf ein Stipendium. In einem Bewerbungsgespräch soll er eine interessante Geschichte erzählen, warum gerade er die finanzielle Unterstützung erhalten soll. Diese Erzählung ist dann die eigentliche Handlung des Films.

Am MIT möchte Professor Micky Rosa mit einer Gruppe Studenten das Kartenzählen perfektionieren. Rosa wird auf den talentierten Ben aufmerksam, dieser möchte sich aber anfangs nicht dem Team anschließen. Erst als Rosa ihn mit guten Noten lockt, die er für sein Stipendium dringend benötigt, willigt er ein, sich an dem Plan zu beteiligen. Die Geschichte geht so lange gut, bis in erster Linie Micky Rosa zu gierig wird und das ganz große Ding drehen will. Aber auch Ben gewöhnt sich schnell an den plötzlichen Reichtum und meint, die Casinos auch alleine um ihr Geld erleichtern zu können.

Passend zum Film gibt es natürlich auch einen dazugehörigen Soundtrack im Handel, der durch eine ausgewogene Auswahl an Songs überzeugen kann. Passendes Highlight – und natürlich gleich als Track 1 – ist sicherlich „You Can’t Always Get What You Want“ von den Rolling Stones. Ansonsten besticht die Zusammenstellung weniger durch Mainstream Musiker, wenn man noch einmal von Rihanna absieht. Stattdessen gibt es hier eher Musik auf die Ohren, die fast schon von kleineren Bands stammt. MGMT stellen mit „Time To Pretend“ einen Song für den Film zur Verfügung, des weiteren gibt es u. a. „Young Folks“ von Peter Bjorn and John, „L.S.F. (Lost Souls Forever)“ von Mark Ronson feat. Kasabian oder auch „Hold My Hand“ von Unkle zu hören.

Der Soundtrack ist eine gute Ergänzung zum Film und beides zusammen macht gehörig Lust auf einen Casino Besuch. Wer also einmal selber die Kunst des Kartenzählens ausprobieren möchte oder ganz normal auf den ganz großen Gewinn hofft, ohne dabei großartig die eigenen vier Wände zu verlassen, findet Klassiker wie Roulette, Kartenspiele und natürlich auch Spielautomaten Spiele bei William Hill Games und anderen Anbietern. Wer dort wirklich die Million abräumt, sollte aber stets auf dem Boden bleiben. Ansonsten droht das Kartenhaus zusammenzubrechen. Genauso wie bei „21“.

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