In nicht weniger als 4 Tagen werden echolons))) ihr neues Album Idea Of A Labyrinth veröffentlichen.

Nach 5 Jahren bekommen Fans der Gruppe, die sich musikalisch mit Größen wie Biffy Clyro oder Foo Fighters vergleichen lassen, endlich neuen Stoff. Im Oktober wurden mit Leaving The City und Prism Is A Dancer bereits zwei Singles veröffentlicht, die Bock auf mehr machen.

Nach ein paar Tönen aus dem neuen Album wird klar: auch dieses Mal fühlen sich die HörerInnen in die Rock/Progressive Popszene Nordamerikas versetzt, während das gesamte Album in einer Kreuzfahrt durch Europa seinen Feinschliff bekommen hat. Das Artwork allerdings, welches unter allen bisherigen echolons)))-Alben deutlich hervor sticht, kommt von niemand geringerem als Drew Roulette (dredg). Auch soundtechnisch hebt sich die Platte von der vorherigen EP Mount Neverest ab – Songs wie Leaving The City gehen in eine fast sphärische Richtung.

Während das Debütalbum der Gruppe, About Sugar And Other Bitter Things, die HörerInnen gefühlsmäßig in einen Festivalsommer und jugendliches Sinn suchen schickte, beschäftigt sich Idea Of A Labyrinth nun beinahe erwachsener mit den tiefen Abgründen des Lebens. Seien es düstere Familiengeschichten, schmerzvolle Liebschaften oder das Labyrinth, in dem wir und alle von Zeit zu Zeit wiederfinden.

Beim Hören kann man nicht anders, als sich zu fragen, woran diese Band erinnert – sind es die 90er, eine Wüste inmitten Kaliforniens, U2 oder durchzechte Kneipennächte, die einen nachdenklich am Taxifenster zurück gelassen haben? echolons))) strecken wieder mal ihre Fühler aus und hören sich damit unglaublich facettenreich an – wenn auch gleich aufgeräumter und zielgerichteter als je zuvor.

Es gelingt den vier Jungs aus Frankfurt am Main immer wieder, eine altbekannte, düstere und zugleich wohlige Stimmung zu erzeugen, die langsam ihren Platz im Plattenregal gefunden hat.

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