Offiziell hat Singer-Songwriter Andrew Paley mit White Rooms und Sirens bereits zwei Alben veröffentlicht.

Allerdings war das von Matt Squire (AFI, Panic At The Disco) produzierte White Rooms nur eine Compilation an vorher entstandenen Songs, die Paley in Tourpausen mit seiner Band The Static Age veröffentlichte. Auch Sirens vereint Song-Fragmente, die über unterschiedliche Zeiträume hinweg aufgenommen wurden. Scattered Light lässt sich deshalb als eigentliches Debüt von Andrew Paley bezeichnen. Eines vorneweg: es ist unglaublich gut gelungen.

Paleys markante Stimme ist einzigartig und verleiht auch dieses mal den Songs seine Magie. Besonders das wavige Sequels entfaltet sich über die Gesamtspieldauer zu einem echten Hit, auch unterschiedliche weitere Tracks wie die vorab veröffentlichten Caroline und One Match Fire haben Mainstream-Potential.

Mit seinen elektronischen Klängen und seiner unaufgeregten Produktion ist dem Sänger aus Vermont eine wunderschöne Herbstplatte gelungen, die mit seinen immer wieder auftauchenden politischen Stimmungsbildern („The world’s on fire and don’t feel a thing at all“) perfekt in den Zeitgeist passt. So geht mit Pop-Musik für das Herz und den Verstand!

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