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Angry Youth Elite mit ihrem Erstlingswerk „Ready! Set! No!“, das am 25.05.2018 über das Label Sportklub Rotter Damm erscheint. Feinster, angepisster Skate-Punk mitten aus dem Ruhrpott.

LP kaufen iTunes Vö: 25.05.2018 Sportklub Rotter Damm

Wer sich bei Angry Youth Elite junge Menschen mit nach hinten gedrehten Mützen und Piercing in der Unterlippe vorstellt, liegt hier völlig daneben, denn Angry Youth Elite sind vielleicht wütend aber garantiert nicht die jugendlich. Vielleicht ist der Name eine Hommage an Bands der eigenen Jugend, denn der Sound kommt diesen schon ziemlich nahe, oder sie wollen die Angry Youth Elite als Zielgruppe für sich. Aber sich an Äußerlichkeiten aufzuhängen ist nicht nur total daneben, es ist auch schlichtweg uninteressant. Was zählt ist die Musik und was die Band damit aussagt. Außerdem finde ich es extrem sympathisch, wenn man das macht worauf man Lust hat. Da spielt das Alter keine Rolle.

Da Album „Ready! Set! No!“ bringt eigentlich alles mit, was es schon unzählige Male gab. Mal straighter Punkrock, mal etwas Mid-Tempo, ein bisschen Offbeat, schöne Bass-Intros, Sing-Alongs. Kurz und knackig. 25 Minuten, 12 Lieder. Das ist schon ein guter Schnitt und diese simplen Zahlen zeigen schon, dass Angry Youth Elite sich auf das Wesentliche beschränken.

Nach einem kurzen Intro geht es nahtlos in das Lied „Pissed“ über, in dem erst mal klargestellt wird, was den drei Menschen so wirklich auf die Nerven geht. Weiter geht es mit dem eher ruhigeren „Rebellion Cut To Fit“, dass ein Feature-Song mit den legendären The Burning Heads aus Frankreich ist. „Anger Turns To Hate“ ist wieder etwas schneller und bei „Again and Again“ treffen sich Rancid und die alten Green Day auf einen kurzen drei Minuten Spaziergang. So geht es dann auch weiter. Ein schneller Song folgt einem langsameren.

Man könnte die Platte auch als Klassentreffen mit Rancid, Bouncing Souls, Lagwagon, Green Day und vielen mehr bezeichnen. Nicht innovativ, aber unterhaltsam.

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  • 7/10
    Autor Paul Schall - 7.0/10
7/10

Kurzfassung

Man könnte die Platte auch als Klassentreffen mit Rancid, Bouncing Souls, Lagwagon, Green Day und vielen mehr bezeichnen. Nicht innovativ, aber unterhaltsam.

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