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Stelle dir vor Serj Tankian und Jello Biafra führen ein Gespräch über Musik und landen bei Melvins und Mclusky, die dann gemeinsam QOTSA covern. Alles möglich beim geweihtragenden Mann.

Here they are: Antlered Man! Ein Quartett dessen musikalisches Verständnis weit über den Tellerrand der alternativen Szene hinausreicht und auch geschickt umgesetzt wird. Das Album beginnt gleich mit einer betörenden, orientalischen Melodie und setzt dann ganz tief ein. Dabei entsteht ein eigenständiger Sound der zwischen Noise, Prog, Punk und Stonerrock variiert. „Outrages“ ist der perfekte Opener zwischen einleitender Hypnose und Punkfurio. Fantastisch!! „Platoono of Uno“ ist die Single. Straight, rauh und mit einer begnadeten Gesangsmelodie gesegnet. „Better the calamity you know“ fängt dort an wo SOAD aufhörten. Damo Ezekiel Holmes sieht sich in der gleichen Tradition wie Serj Tankian.

Stoner und Evil Noiserock gibts in „Surrounded by White Men“, der von den Ereignissen in New Orleans während des Wirbelsturms Katrina handelt. Das ironische „Buddhist Soup“ kann man buchstäblich mitpfeifen. King Buzzo spielt hier Flying Circus mit Monty Python. Alles fliesst symbiotisch und hat einen langen Prozess hinter sich, dem einige Beziehungen zum Opfer fielen. Bis auf das schwächelnde „Schitzo Tennis“ ist das Niveau gleichbleibend. „Misruly Roo“ ist der mächtige Finalsong, der sich textlich mit einer aufrichtigen Entschuldigung an die jenigen richtet, denen man zu wenig Wertschätzung entgegen brachte. Was dieser Band hoffentlicht nicht passiert.

 

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