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Nach dem eher verhaltenen Zuspruch des 2017er Albums Mindfucker und der dazugehörigen Tour, die aufgrund von gesundheitlichen Problemen abgesagt wurde (Dave Wyndorf wurden die Mandeln entfernt), setzen unsere heiß geliebten Spacerocker von Monster Magnet dieses Jahr auf ein für sie schon mehrfach bewährtes und erprobtes Konzept.

Nach Touren, denen sie Alben (Dopes to Infinity) oder Zeitspannen (The A&M Years) gewidmet und mit dem dankbaren Publikum nostalgisch zelebriert haben, wurde dieses Mal Powertrip auserkoren.

Space Lord Motherfucker, YEAH.

DAS End 90er-Album, mit dem sie strahlend in den Rockolymp aufsteigen sollten. Jedoch wirkte der schillernde Mainstream Plastikklumpatsch in dem diese fantastischen Rockmusiker gezwängt wurden merkwürdig unpassend/unwirklich und der Traum schmolz über ihnen zusammen. Trotz Chartplatzierungen und einem Haufen wirklich toller Monster Magnet-Songs (Powertrip, Space Lord, Temple of your Dreams, BUMMER, 3rd Eye Landslide, See you in hell, Tractor) kulminierte dieser von barbusigen Glitter-Damen umrahmte Las Vegas Trip letztendlich im schwachen God Says No (2000) um mit dem Album Monolithic Baby (2004) endgültig im Rohr zu krepieren.

Glücklicherweise haben Monster Magnet mit 4-Way-Diablo (2007) wieder die gehörig Kurve gekriegt und erfreuen uns seitdem neben tollen Alben (auf denen sie sich mitunter erfolgreich selber neu interpretieren: Last Patrol > Milking the Stars, Mastermind > Cobras and Fire) nun mit einer weiteren Nostalgie-Sause.

Zur Besetzung gehören neben Dave Wyndorf seine langjährigen Mitstreiter Phil Caivano, Garrett Sweeny, Chris Kosnik und Bob Pantella. Wer diese Bande schonmal live erlebt hat, weiß das diese kein lauwarmes Retrosüppchen auftischt, bei der lediglich jeder Ton dort klingt, wo er zu sein hat, sondern ein spektakuläres, stimmiges Zusammenspiel darbieten.

In diesem Sinne: Be there or… See you in Hell!
01.02.2020 – Berlin, Metropol
03.02.2020 – Köln, Essigfabrik & Sensor Club
04.02.2020 – München, Muffathalle
05.02.2020 – Hamburg, Markthalle
07.02.2020 – Bremen, Schlachthof
08.02.2020 – Dresden, Reithalle
09.02.2020 – Stuttgart, LKA Longhorn
10.02.2020 – Dortmund, FZW
13.02.2020 – Wiesbaden, Schlachthof 

Titelbild: Monster Magnet | (c) Jeremy Suffer

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