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An einem dieser herrlichen Sommerabend, die gern so tun als wären sie eben genau das nicht, sondern miese, fiese Tage im April, fand man sich im hochgeschätzten Wohnzimmer der Pretty In Noise-Crew ein. Der Anlass? Ein weiteres Mal konnte man dabei zusehen, wie Conmoto den Laden auseinandernehmen. Das erste Mal, das diese Band das beschauliche Solingen beehrte muss im ein oder anderen Mund gewesen sein, denn wenn das Waldmeister auch nicht aus allen Nähten brach, so konnte man das Conmoto-Spektakel doch mit mehr Menschen genießen als damals. Aber wir greifen vor.

Nicht ohne Erwähnung sollen nämlich auch die jungen Herren von Leitkegel bleiben, die nun auch schon zum wiederholten Male im Waldmeister aufspielten. Die Ruhrpottler sind nicht unbedingt die Männer der erhobenen Faust. Sie sind aber ziemlich gut im melodiösen Emo-Punk unterwegs und wissen wie man es schafft, dass sich Songs mit ordentlicher Wucht entfalten. Das funktioniert. Ihr werdet noch beobachtet werden, ihr verehrten Leitkegel.

Bevor es Zeit wird im Schwelgen an die Erinnerung der Show von Conmoto überzugehen, muss noch ein kleiner Appell rausgehen. Jener gilt den Kollegen der Konzertfotografie. Ihr Lieben, es ist toll, dass ihr mit so viel Eifer daran geht solch schöne Momente wie jene an diesem Abend festzuhalten und mit uns zu teilen. Aber ihr könnt doch bitte nicht während des gesamten Konzerts die vorderste Front belagern und darauf losblitzen als wenn es kein Morgen gäbe. Man erinnere sich an antike und altbewährte Weisheiten, die fast nichts an Gültigkeit eingebüßt haben. Alles in Maßen. Dankeschön.

Wer sich aber bitte niemals dazu entschließen sollte sich in zurückhaltung zu üben sind Conmoto. Wenn diese Band wollte, könnte sie wohl auch Wände durchbrechen und das mit einem Jägermeister in der linken und der Gitarre in der rechten Hand. Sie spielten ihre gesamte Knaller-Platte „Cut Cut Cut“ inklusive Oberknaller „14 Punkte Flensburg“ und „Borders And Flights“. Dazu noch wie schon öfter das Cover von den verehrten Trend. Und weil das alles so super war, gab es zwei Zugaben. Man sich diese Songs auch mehr als einmal pro Abend anhören. Oh ja. Und doch bleibt die freudige Erwartung auf ein zweites Album dieser Kapelle. Und weitere herrliche Begegnungen im Jägermeister-Club.

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