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Von Driftoff dürfte mittlerweile jeder gehört haben, der sich irgendwo im Bereich zwischen Post-Rock und Hardcore herumtreibt. Die so genannte Supergroup mit Mitgliedern bekannter Bands wie Junius und Rosetta hat seit Ende Oktober 2015 zwei kleine EPs mit insgesamt sechs Songs veröffentlicht und tourte für einige Wochen durch die USA und Europa.


Am 17.03. spielten sie in Berlin im Tiefgrund – einer kleinen Konzertlokalität in Friedrichshain, die den typischen Charme eines Autonomen Zentrums hat – eingebettet zwischen den zwei irgendwie-Grind-Bands Implore und AC/DC. Vielleicht passten Driftoff an diesem Abend nicht so richtig zur Klientel, die offensichtlich mehr Freude an den beiden anderen Bands hatte. Leider war auch der Sound auf dieser Bühne nicht herausragend. Kurzum: Driftoff hatten es in Berlin nicht leicht, gaben jedoch alles; professionell und langjährig erprobt, wie diese Musiker es sind. Es ist sicher ein seltener Anblick, wenn von vier Bandmitgliedern drei auf der Bühne singen. Neben „Leadsänger“ Eric (Gitarrist bei Rosetta sowie Sänger und Gitarrist bei City of Ships), stimmen auch die Junius-Musiker Joel und Mike in den kehligen Core-Gesang ein, was den Vocals viel Abwechslung und Tiefe bietet. Driftoff zeigen als eine so neue Band eine tolle Bühnenpräsenz, was natürlich auf die lange Band- und Bühnenerfahrung aller beteiligten Musiker zurückzuführen ist. Es handelt sich hier auf keinen Fall um Newcomer, was an jeder Stelle zu sehen und hören ist.

Von den sechs bisher veröffentlichten Songs spielten sie fünf – lediglich den Song „Black Heat“ ließen sie aus. Dafür durften die Besucher jedoch schon einen unveröffentlichten und bisher noch titellosen Song hören. Zum Ende dieses Jahres soll eine weitere EP erscheinen, auf die zu Beginn des nächsten Jahres ein erstes Album folgen soll.

Auf dieser Tour hatten sie eine große Batterie an Merchandiseartikeln dabei, von Kassetten der EP „Denial Machine // No Rescue“ über T-Shirts mit den Motiven der EPs bis hin zu Jutebeuteln, die heutzutage vielleicht bei keiner Band mehr fehlen sollten. Über ihren Bandcamp-Shop findet man aktuell leider nur die Tonträger.

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