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Der König tanzt! Envy sind in Köln und erhalten einen bescheidenen Support.

Todd Anderson aus Marburg/Münster eröffnen den Abend mit einer schwachen Performance.

Das gilt für die Musik sowie den holprigen Sound und den stumpfen Gesang. Ihre Version von Hardcorepunk mit deutschen Texten ist eine traurige Vorstellung davon wie Mittelmaß klingt. Fluchtgefahr!

Danach waren die Erwartungen gross! Envy betreten unscheinbar die Bühne und beginnen ihr Set mit „Further ahead of the Warp“. Der Sound ist dünn und gibt kaum die Intensivität ihrer Musik wieder. Sänger Tetsuya Fukagawa war darüber hinaus gesundheitlich angeschlagen und brachte seine sonst heftigen Screamoeinlagen nur mit halber Kraft. Der Sturm blieb aus.

Die ruhigen Passagen wie etwa in „Scene“ oder „Worn heels and the Hands we hold“ sind subtil und ausdrucksstark. Hier liegen die Stärken heute Abend und mit „A warm Room“ beenden sie den regulären Gig der den Schwerpunkt auf ruhige Momente legte. Menschen, Musik und Dinge verändern sich, Erwartungen wohl nie!

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