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Kokomo touren momentan mit ihrem neuen selbstbetitelten Album  im Gepäck durch Europa und zum Auftakt spielten sie und drei ihrer befreundeten Bands ihren ersten Gig in ihrem Proberaum in Duisburg. Er ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwierig zu erreichen, aber Fahrgemeinschaften ließen sich schnell schließen, Facebook sei Dank.

Der Proberaum ist riesig, es gab einen Thekenbereich mit einem kleinen Buffet und Getränken, den Konzertbereich und im Nebenraum war der Merchandise Stand aufgebaut. Der Sound im Proberaum war wirklich sehr gut und die Atmosphäre zwischen den Bands und den Gästen erst recht!

O aus Aachen eröffneten den Abend mit einer zauberhaften Mischung aus Ambient und Postrock. Ich habe ihren Gig nicht vollständig verfolgen können, weil ich zwei Gäste einsammeln musste, die sich verlaufen hatten. Was ich jedoch mitbekommen habe und was mir von meinen Begleitern berichtet wurde, war durchweg positiv. O haben an diesem Abend viele Leute bewegt und durch ihre tolle Performance sicherlich einige Fans dazu gewonnen.

Der zweite Act waren Red Apollo aus Dortmund und ich habe sie an dem Abend zum ersten Mal live gesehen. Sie machen, für die, die es nicht wissen, downtempo Hardcore und haben mir persönlich richtig gut gefallen. Hardcore ist nicht jedermanns Sache und schon gar nicht in gedrosseltem Tempo, aber mir gefällt ihr Stil und ihre Energie beim spielen war einfach ansteckend und bewegte viele Leute zum Headbangen. Ich mag es, wenn Haare fliegen.

Darauf folgte der Auftritt von Our Ceasing Voice aus Österreich und ich kann nur sagen: Mein Herz schlug schneller. Ihr neues Album zählt jetzt schon zu meinen absoluten Lieblingen in diesem Jahr und das absolut verdient. Die Jungs sind nicht nur sehr symphatisch, sie haben eine wirklich perfekte Performance hingelegt. Es war alles stimmig und ich bin immer noch hin und weg. Jeder, der sie noch nicht live gesehen hat, sollte dies schleunigst ändern!

Kokomo ließen als Headliner den Abend ausklingen. Sie spielten erstmalig zusammen mit ihrem neuen, dritten Gitarristen Ansgar, der jetzt auch mit den Jungs auf Tour ist. Einleitend spielten sie Songs von ihren ersten beiden Alben und am Schluss stellten sie zwei Songs des neuen Albums vor. Darauf hatte ich mich, den Abend über, am meisten gefreut und ich wurde natürlich nicht enttäuscht. Wer meine Rezension von s/t gelesen hat weiß, dass ihr Album mein zweites Highlight 2013 ist. Kokomo schaffen bei ihren Auftritten jedes Mal eine unbeschreibliche Atmosphäre. Man hält den Atem an und kann nicht anders, als sich auf ihre Musik einzulassen. Sie sind einfach eine der besten Livebands, die ich kenne. Punkt.

Für mich war der Abend aus verschiedenen Gründen etwas Besonderes und ich danke allen, die daran beteiligt waren, ihn zu etwas so Schönem zu machen!

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