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Blackfilm. Dark Ambient oder Cinematic Electro Beat. Sinistre Ambientsounds, fragile Breaks. Trip Hop als bruchstückhafte Beats in alptraumhaften Klanglandschaften.

Die Musik von Blackfilm ertönt wie eine Fusion aus  Angelo Badalamenti´s Filmscore´s und dunklen Portishead. Der Opener „Come and see“ glänzt in tiefem schwarz und wird durch das jazzige Schlagzeug gehörig durchgewirbelt. Das ist auch die einzige Turbulenz auf einem von Sphären durchtränkten Werk. „Stalingrad“ führt einen durch lange, neonbeleuchtete Gänge ohne Ende.Beats erscheinen und verschwinden und lassen einen ratlos in bitterkalten urbanen Untergründen zurück. Der Einsatz von klassischen Instrumenten kontrastiert die durchweg dunklen Farbtöne ein wenig, wie aufblinkende Autoscheinwerfer. Als Filmmusik oder in Verbindung mit bewegten Bildern würde das Album jedoch besser funktionieren, als das die Musik für sich allein spricht. David Lynch hätte seine Freude an diesem Abgrund von Musik. Apocalyptic – Ambient – Noir Trip könnte man so was nennen. Blackfilm haben einen funkelnden, düsteren Diamanten geschaffen. Ein intelligentes Stück elektronischer Musik für Freunde von Amon Tobin oder The Future Sounds of London.

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