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Denovali Rec. steht schon seit längerem für hochqualitative Musik. Edle Artworks und vielfältige Stilrichtungen bilden das Rückgrat des Labels. Das jährlich stattfindende Denovali Swingfest ist ein Höhepunkt in der Underground Festival Saison.

Das im Jahre 2000 gegründete Quartett aus Bristol legt nun nachdem sehr guten „Fallen Host“ von 2009 ihr drittes Album  vor. Der Nachfolger ist dunkel und tief. Der Sound ist rein analog und live eingespielt was den Songs ein eindringliches Feeling verleiht. Die Ausbrüche und härteren Gitarren sind zugunsten von Violine, Cello und Piano in den Hintergrund getreten. „Pneumothorax“ profitiert von dieser Veränderung. Dieses verhallte, minimale Piano und der geisterhafte Hauch von Gesang ergeben eine ganz eigene Stimmung bevor der Song zu einer Hymne wächst dann ausklingt um das Feld dem traurigen „Sawbones“ zu überlassen. Duncan Attwood klingt dabei wie ein junger Marc Hollis (Talk Talk) und verleiht den Songs eine ganz subtile Note. Die Lieder wirken ausgefeilter und ergeben einen geschlossenen Grundtenor. „Barriers down“ ist leise und dehnt sich langsam aus nur um dem Ausbruch am Ende zu entgehen. Das holt „The last Refuge“ nach und lässt der angestauten Stille einen kurzen Orkan folgen. „Lopussa“ beendet das wunderschöne, dunkle Werk wie es begonnen hat, als Wiederholung der nicht endenden Sehnsucht. Repeat! Repeat!

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