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Guten Abend liebe Leser…
Ja das mit dem guten Abend muss sein, denn dieses Album ist definitiv für die späten Stunden des Tages gedacht.

Ob nach einem langen Arbeitstag, nach einer durchzächten Nacht „on the weekend“ oder einfach so, ganz egal, wann immer das Verlangen nach Melancholie und Entspannung aufkommt, mit dieser Platte werdet ihr bedient. Ein Strom von seichten Klängen, der aus Fernweh, Sehnsucht und den zerbrochenen Herzen dieser Welt ein Meer der Gefühle zusammenführt.
Mit dem Intro „May Your Days Be Long Upon The Earth“ Legen wir ab. Das Ziel ist unbestimmt. Wir blicken noch einmal zurück gen Hafen und lassen uns dann von unserem Fernweh getrieben fort tragen. Die nächsten zwei Stücke des Werkes geleiten uns weiter und weiter weg vom Festland. Coole und fresche Sounds, unbeschwert und friedlich. Wir kriegen Wind in die Segel, gleiten über das blaue Meer und die Sonne scheint uns in die Augen. Kleine, paradiesische Inseln blitzen in der Ferne auf und verschwinden wieder. Mit dem nächsten Stück „No Shore In Sight“ sind wir auf offener See und eine kleine Sturmböe am Ende des Songs trägt uns weiter zum ersten, leicht melancholischen Klangerlebnis der Platte. „Slash 99“ bring uns zum nachdenken. Worüber, ist dem Hörer selbst überlassen. Ein sehr schöner Moment wie ich finde.
Danach kommt wieder Wind in die Segel und der nächste grüne Fleck im unendlichen Blau ist zu erkennen. Als wir näher kommen begleitet uns „Night Drive To Shell Beach“, das zum Ende hin in einem fenomenalen „Unwetter“ untergeht. Der nächste Track, mein persönlicher Favorit, trägt den Namen „And She Was Hurricane“. Der Name des Stücks lässt sich 1 zu 1 auf das Finale zuvor adaptieren. Unsere Segel sind gerissen, die Masten gebrochen und das Schiff zerschellt. Wir sind gestrandet! Wir liegen im Sand, haben es noch so eben geschafft, denken an alles was war, schließen die Augen und verdrücken eine einsame Träne. Doch dann blicken wir auf und sehen die rote Sonne die seichten Wellen streifen. Wir wischen uns die Träne aus dem Gesicht, denken nicht an morgen und genießen einfach diesen Moment mit „The Weak End“. Denn dort sind wir jetzt!

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