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Fünf Jahre nach dem für den Mercury-Prize nominierten Album So Long, See You Tomorrow (2014) melden sich die vier Londoner vom Bombay Bicycle Club erwachsen und gereift mit dem ersten Video zu Eat, Sleep. Wake (Nothing but you) und der Ankündigung des fünften Studioalbums Everything else has gone wrong, das am 17. Januar 2020 bei Caroline International erscheinen wird, zurück.

Nach dem sehr tanz-lastigen und alle wesentlichen Musikstile einnehmenden Vorgänger So Long, See You Tomorrow hatten Bandleader und Sänger Jack Steadman Anfang 2016 via Twitter eine Auszeit auf unbestimmte Zeit angekündigt, damit sich die Bandmitglieder ihren anderen Musik-Projekten widmen können. Diese selbstgewählte Band-Auszeit scheint aber seit längerem vorbei, den das neue Album, welches größtenteils in den USA mit Grammy-Gewinner John Congleton (St. Vincent / Sharon van Etten / The War on Drugs) eingespielt und produziert wurde, dürfte in den letzten Zügen liegen.

Vorab gibt es seit dem 03.09.2019 zur Einstimmung das erste Video zum Eat, Sleep, Wake (Nothing but you), der auch gleich schön erdig und sehr rockig daher kommt. Von der Videogestaltung und der Grundstimmung fühlt man sich deutlich an Depeche Mode erinnert.



Welche Veränderungen die Band in den vergangenen Jahren erfahren hat, wird optisch am neuen Äußern von Jack Steadman am Deutlichsten. Glatzköpfig und optisch deutlich gealtert hat sich der Milchbubi zum erwachsenen Mann gewandelt. Aber auch die anderen Bandmitglieder haben ihre Jugendlichkeit verloren und wirken nun zumindest äußerlich fast wie richtige Rockstars.

Die Regie bei dem Video zu Eat, Sleep, Wake (Nothing but you) übernahm Louis Bhose, der sich vom einstigen Tour-Keyboarder der Band zum Go-To-Regisseur der britischen Alternative-Szene entwickelt hat und unter anderem Videos für Michael Kiwanuka & Tom Misch, Lewis Capaldi, Loyle Carner oder The Big Moon drehte. Gefilmt wurde auf einem verlassenen Fabrikgelände in der Ukraine.

Sänger und Gitarrist Steadman äußert sich im Pressetext zum neuen Album wie folgt:

„Dies ist ein Album für alle, die sich in einer Zeit der Krise jemals der Musik zugewandt haben, sei es persönlich oder politisch. Es geht um den Trost, den man bekommen kann, wenn man Musik hört oder Musik spielt, wenn alles andere in deinem Leben oder auf der Welt schief gelaufen ist. Es geht darum, in schlimmen Situationen einen Kern der Hoffnung und Erneuerung zu finden. Für mich persönlich geht es auch um die Frustration, mich anderen gegenüber nicht ausdrücken zu können, insbesondere wenn Gespräche unbefriedigende und missverständlich verlaufen, dann kann man sich auf Musik zu verlassen, um zu kommunizieren.“

Im Januar und Februar 2020 geht die Band für 13 Shows in UK und Irland auf Tour. Mit weiteren europäischen Tourdaten darf bald gerechnet werden.

Titelbild: Bombay Bicycle Club | (c) Island Records

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