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Countdown zum dunk!festival 2016 – Das Post-rock Festival feiert seine 12. Ausgabe!


Für Post-rock Fans aus Europa und vielen weiteren Teilen der Welt ist das dunk!festival das jährliche Großereignis, auf das man viele Monate im Voraus hinfiebert. Dieses tatsächlich sehr kleine Festival verköstigt seine Besucher stets mit der Crème de la Crème des Post-Rock und seinen diversen Ablegern – und mit gutem Essen!

Alles begann im Jahr 2005 im kleinen Örtchen Zottegem in Belgien, unweit der Stadt Antwerpen. Um den örtlichen Basketballverein Helios Zottegem zu unterstützen, wurde ein Konzertabend mit drei lokalen Bands veranstaltet (an dieser Stelle dürfte es bei allen klingeln, wieso das Festival dunk! heißt), doch die Unterstützung lief etwas anders ab als gedacht: „It soon turned out that they were more supporting us than we were supporting them.“, steht es auf der Website geschrieben. Und von diesem Zeitpunkt an versuchte das Team um Veranstalter Wout Lievens, eigene Wege zu gehen. Mit sehr viel Unterstützung von außerhalb, aus dem Familien- und Freundeskreis, stellen sie seither Jahr für Jahr ein Festival auf die Beine, dessen Line-Up stetig gewachsen ist und seit spätestens 2009 die ganz großen Bands des Genres auffährt.

Official Poster


Zeitplan

Time Table


In jenem Jahr spielten erstmals This Will Destroy You und God Is An Astronaut an zwei Tagen neben acht weiteren Bands. Für alle, die das dunk! nicht kennen, sei gesagt, dass es sich dabei nicht um ein richtiges Open Air handelt.

Die erste Edition im Jahr 2005 fand in einer Räumlichkeit statt, die für Festivitäten aller Art genutzt wird, wobei dort in der Regel keine Bühnen aufgebaut und Konzerte veranstaltet wurden. Im zweiten Jahr zog die Veranstaltung in ein anderes Gebäude um, das sich nahe dem jetzigen Gelände befindet und auch eher ein Partysaal als eine Konzerthalle ist. Man kann also sagen, dass das dunk! schon von Anfang an ein absolutes Do It Yourself-Festival war, bei dem das Team in jedem neuen Jahr daran gearbeitet hat, sich zu verändern, vergrößern und verbessern, immer neue Wege zu finden, ein Festival entstehen zu lassen, das Besuchern ein schönes Erlebnis mit guten Bands bieten kann.

Im dritten Jahr seines Bestehens wechselte die Location wieder zurück an den Ort, an dem auch das erste Festival schon stattgefunden hatte. Während man im ersten Jahr jedoch den Raum in der oberen Etage des Hauses genutzt hatte, fand das Festival nun in der unteren Etage statt, die mehr Platz für eine üppige Bühne bot. Das Team musste viel Arbeit investieren, um die Technik bühnentauglich zu machen, da es an diesem Ort keine Vorrichtungen für Ton- und Lichtanlagen gab. An diesem Ort in Bevegem-Zottegem fand das dunk! nun jedes Jahr statt, wobei erstmals im Jahr 2013 eine zweite Bühne im oberen Stockwerk der Location aufgestellt wurde – dort, wo 2005 alles begann – um das Line-Up zu vergrößern und zu ermöglichen, dass sich zwischen den einzelnen Bands keine langen Pausen ergeben. Zwei Bühnen, viele Bands und keine Überschneidungen.

Im Jahr 2014 wechselte die Location erneut, nämlich an den Ort, an dem das Festival auch heute stattfindet. Es ist ein großes grünes Areal mit ausgiebigen Park- und Campingflächen, einem kleinen Wald, der abends mit Lichterschläuchen beleuchtet ist, einem großen Gemeinschaftsraum, der als Speisesaal und Merch-Verkaufsfläche dient und einem daran angeschlossenen Hinterhof, auf dem Pommes und Bier verkauft werden und wo sich bei schönem Wetter die Besucher und Musiker aufhalten, um zu essen, trinken und zu reden.

Auch die Konzerte finden nun nicht mehr in einem Gebäude statt, sondern in zwei Zelten, auf der „Mainstage“ und der „Stargazer Stage“. Die Mainstage befindet sich in einem etwa sechs Meter hohen (Zirkus-) Zelt, das ausreichend Platz für die ca 600 Besucher bietet. In einem kleineren Zelt hinter dem Gemeinschaftshaus befindet sich die Stargazer Stage, die ihrem Namen durchaus gerecht wird, da sie unter anderem von der hinteren Wand mit kleinen Spots beleuchtet wird, die den Eindruck erwecken, als würden die Musiker vor einem Sternenhimmel spielen. Wenngleich die Stargazer Stage wesentlich kleiner ist als die Mainstage, bieten beide Bühnen jedoch einen atemberaubend guten Sound und eine Lichtshow nahe der Perfektion.

Für 2016 haben sich Wout und sein Team übrigens schon wieder ein paar interessante Neurungen ausgedacht. Das ohnehin schon große Zelt der Mainstage wird durch ein noch größeres Zelt ersetzt, das den Lichttechnikern mit einer Höhe von etwa neun Metern noch mehr Möglichkeiten bieten soll. Zudem wird es ein drittes Zelt geben, in dem der Merch-Markt aufgebaut wird, möglicherweise um den Musikern mehr Platz und auch Zeit zu bieten, da der Merch-Verkauf bisher im Gemeinschaftshaus stattgefunden hat und dort sehr wenig Platz war, sodass die Bands häufig rotieren mussten. In diesem Zelt sollen dann auch die Interviews stattfinden.

Falls man nicht zelten möchte, kann man sich mit zwei bis vier Personen im Flexotel bzw. Flexotent einbuchen. Das Flexotel ist ein kleiner Wohncontainer mit Betten und dem nötigsten Zubehör. Das Flexotent ist ein größeres Zelt mit Stockbetten und Stauraum für Gepäck. Duschen und Toiletten sind auf dem dunk! gratis nutzbar.

dunk

FlexotentBetrachtet man die großen Veränderungen, die das dunk! seit jeher durchläuft, mag man sich die Frage stellen, inwieweit sich die hohen Kosten eigentlich auf die Besucher umwälzen. Auf der Website kann man lesen, dass das Team es erst einmal geschafft hätte, Gewinn zu machen. Neben vergleichsweise hohen Eintrittspreisen gab es auch immer wieder Crowdfunding-Aktionen. Man muss jedenfalls nicht befürchten, dass in ein paar Jahren das Festival von
deutlich mehr Besuchern überlaufen sein wird. Jährlich werden etwa 600-700 Combi-Tickets verkauft (Tagestickets nicht einbezogen). Im letzten Jahr entschied man sich explizit für den Verkauf von nur 600 Tickets, um die gemütliche und intime Stimmung beizubehalten. Durch die Veränderungen für dieses Jahr gibt es ein Kontingent an 700 Combi-Tickets, die verkauft werden, wofür die Besucher aber auch mit einem etwas „größeren“ Line-Up belohnt werden, so Wout Lievens.


Die Prognose für die kommenden Jahre ist es, die Ticketzahl auf etwa 1000 aufzustocken, dabei aber gleichzeitig mehr Bühnen und Platz zu bieten, um die Besucher besser aufzuteilen und es weiterhin gemütlich zu halten. Die Schwäche, die sich dadurch ergeben würde: Überschneidungen.

Aber das ist noch eine Zukunftsvision und bis dahin können wir uns in diesem Jahr auf Bands wie The Hirsch Effekt, Slowrun, Arms and Sleepers, Yndi Halda, Tides From Nebula, Pelican und die großartigen 65daysofstatic freuen!

Wir werden euch bis Mai weiterhin regelmäßig mit News versorgen, also abonniert unseren Feed hier, bei Facebook oder bei Twitter.

Line-up 2016

Russian Circles, This Will Destroy You, Collapse Under The Empire, 65daysofstatic, Tides From Nebula, My Sleeping Karma, Yndi Halda, Nils Gröndahl, Kokomo, Arms and Sleepers, Upcdownc, Herbstlaub, Slowrun, Mutiny on the Bounty, Environments, Spoiwo, Her Name Is Calla, Nordic Giants, CHVE, The Hirsch Effekt, Fall of Messiah, Illuminine, Obscure Sphinx, Flies Are Spies From Hell, Wyatt E., Sounds Like The End Of The World, Thank U For Smoking, I Am Waiting For You Last Summer, YODOK III, Baikonur, Dirk Serries‘ Microphonics, IIVII, Syndrome, Barst, Eleanora, Monnik 


Alle weiteren Infos zum Festival und zu den Tickets findet ihr unter www.dunkfestival.be und ebenfalls bei Facebook.

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Pavel

Braucht noch jemand einen Platz zum schlafen? Habe ein Flexotent für zwei Personen gemietet. 1 Bett ist noch frei. Gerne melden 🙂

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