Unsere fleißigen Veranstalter vom dunk! Festival halten uns ganz schön auf Trab! Hier sind fünf Neuzugänge für das Line-Up:


Set and Setting machen sich zum ersten Mal in ihrer Karriere auf den Weg aus Florida nach Europa. Am 27. Januar erscheint das neue Album „Reflectionless“ des Quintetts und die drei bisher im Stream veröffentlichten Songs beweisen, dass Set and Setting keine schnöden Post-Rock-Schluffis sind, sondern mit einem Fuß immer auf der Schwelle zum Metal stehen. Wir können sicher sein, dass es mit ihnen auf dem dunk! laut, wild und energetisch sein wird.

Das belgische Trio von Terraformer wird die Besucher ebenfalls mit einem frischen Album versorgen. Terraformer sind musikalisch ebenfalls stark am Metal orientiert, betreten dabei doch eher experimentelle Wege mit Abstechern in den Stoner, Math Rock und Progressive. Ihr Album „Mineral“ wird im Februar auf dunk!records erscheinen und es sieht einmal mehr nach einem Konzeptalbum aus. Das bunte futuristische Cover lässt auf einen Stilwechsel hoffen; wir sind gespannt.

The Black Heart Rebellion sind experimentelle Freigeister aus Ghent, bei denen kein Album wie das andere klingt – und die auch vermutlich selbst nicht wie sehr viele andere Bands klingen. Während ihr 2008er Debütalbum „Monologue“ mit Einflüssen aus dem Punk spielte und dabei ein Gebilde aus progressiven Hardcoreklängen erschuf, fanden sie irgendwann mit dem Church of Ra-Kollektiv zusammen und entdeckten eine ganz neue Art des Workflows. In ihrer langen Schaffensphase bis zu ihrem 2013er Album „Har Nevo“ entdeckten sie sich praktisch neu und die Parallelen zur Church of Ra sind deutlich herauszuhören. Wieder etwas losgelöster von Konventionen und vielleicht eine Spur authentischer erscheint das dritte Album „People, When You See the Smoke, Do Not Think It Is Fields They’re Burning.“. Diese band könnte einer der spannendsten Acts auf dem dunk! werden.

Der Schwerpunkt der Ankündigungen in dieser Woche scheint „hart“ zu sein, denn es geht weiter mit Time To Burn aus Frankreich, die einen schmutzigen Post-Hardcore mit bissigem hochfrequenten Gesang bieten. Dabei werden sie gar nicht grundlos mit Amenra assoziiert. Time To Burn existieren schon seit den frühen 2000ern und haben seit 2008 nichts Neues veröffentlicht. Sie touren dennoch fleißig und wir freuen uns auf ein Feuerwerk von harten Klängen.

Mit Ashtoreth findet sich ein weiterer Solokünstler aus Belgien im Line-Up ein, dieses Mal allerdings nicht vom allseits bekannten Label Consouling Sounds! Die Musik passt allerdings dazu – der typische düstere Drone-Sound. Dem Künstler wurde sogar schon einmal eine Modelinie gewidmet und er trat auf der Pariser Fashion Week 2011 auf. Wie viele dunk!-Bands können das schon von sich behaupten?

Leider können wir euch immer noch keine News zum dunk! USA geben. Das wird sich hoffentlich in Kürze ändern.

Schreibfehler gefunden? Sag uns Bescheid, indem Du den Fehler markierst und Strg + Enter drückst.