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Meine Top Ten 2014

Scraps Of Tape – Sjätte Vansinnet
VÖ: 14.03.2014 über A Tender Version

Treffen sich Beirut und Modest Mouse auf dem Effekt-Board und treten sich auf die Füße. Was klingt wie ein schlechter Witz, ist eines der verspieltesten Post-Pop Alben 2014, das Genre-Grenzen höchstens zum Gummitwist benutzt.

DŸSE – Das Nation
VÖ: 21.03.2014 über Cargo

„Die Ai Wai“ über alles: Andre und Jarii haben das Urteil der Gesangslehrerin glücklicherweise in den Wind geschlagen und setzen auf „Das Nation“ mit Erfolg auf Katzenjammer und Garagensound.


Fjørt – D’accord
VÖ: 21.03.2014 über This Charming Man

Kaum eine Band wird ihrem Namen derart gerecht: Mit beißenden Texten, glasklaren Gitarrenlinien und raumgreifendem Hall verpassen Fjørt Post-Hardcore einen Strich durch’s O.

Collapse Under The Empire – Sacrifice & Isolation
VÖ: 23.05.2014 über Final Tune

Düsterer Panorama Post-Rock schwingt sich in die Vogelperspektive, um sich die Schönheit der Einsamkeit auszumalen. Unaufdringlich und dennoch eindringlich.

Brontide – Artery
VÖ: 01.08.2014, über Holy Roar/Alive

Auf „Artery“ vereinen Brontide auf verblüffende Weise Glamour mit Understatement. Exotische Soundeffekte und Rhythmen entwickeln sich so natürlich aus frickeligen Klangstrukturen, dass sie erst dann auffallen, wenn man sich ihnen eh nicht mehr erwehren kann.

This Will Destroy You – Another Language
VÖ: 19.09.2014 über Suicide Squeeze/Cargo

TWDY bescherten mir auf dem Incubate Festival eines der schönsten Live-Erlebnisse 2014. Nach dem finsteren „Tunnel Blanket“ schimmert wieder Licht in die versponnenen Instrumentals und bricht sich in spiegelnden Ambient-Flächen von „Another Language“.

Rosetta – Flies To Flame
VÖ: 14.10.2014 über Translation Loss/Import

Drei Songs lang brodelt ein Post-Metal Ungetüm unter der Oberfläche der atmophärischen Klang-Schattenrisse, das sich erst in „Pegasus“ in seiner vollen Gestalt zu erkennen gibt. Das Warten lohnt sich.

Axes – Glory
VÖ: 3.11.2014 über Big Scary Monsters/Stiff Slack Records

Auf „Glory“ perfektionieren Axes ihren manischen Hindernislauf zwischen Hyperaktivität und Spielfreude und sichern sich ohne Umschweife den Weltmeistertitel der Mathrock-Cheerleader-Meisterschaften.

Antemasque – Antemasque
VÖ: 21.11.2014 über Nadie/Caroline

Ohne großen Hype um Reunions und Fake-Veröffentlichung zu machen: Antemasques Debut klingt wie ein Überfall auf den Nachtschalter des Drive-Ins und macht mit seiner ungezügelten Flucht in die Punk-Gefilde Hunger auf mehr.


nihiling – nihiling
VÖ: 14.12.2014 Kapitän Platte/Cargo

Um einiges geradlinieniger und reduzierter als seine Vorgänger beweist nihiling, dass Atmosphäre auch abseits meterdicker Klangwände geschaffen werden kann. Elegant umschifft die Band gewohnte Post-Rock-Strukturen und lockt mit Sirenengesängen ins Fremde.

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