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Dylan Carson. Der Mann hinter Earth. Der nach dem Tod Kurt Cobain’s in eine schwere Drogensucht fiel und die Band erst wieder 2005 reformierte, veröffentlicht jetzt Album No.7. Das ist Zeitlupe in Standby.

Nach Angels of Darkness, Demons of Light Pt.I folgt nun die Fortsetzung der musikalischen Möglichkeiten. Komplexer Minimalismus oder Zeitentschleuniger? In den Anfangstagen war es noch Doom-Drone aber seit dem 2005er Album „Hex; Or Printing in the Infernal Method“ zelebrieren Earth einen puritischen Slow- Dark-Country der einzigartig ist. Vergleichbar ist der Soundtrack zu dem Film“ Dead Man“ von Neil Young.

„Sigil of Brass“ ist der Horizont über den man mit dem Auge verweilt. Nichts bewegt sich. Mit „His Teeth old brightly shine“ kommt Bewegung in Slow Motion. Zwischen Firmament und Horizont ritualisiert  „A Mutiplicity of Doors“ die Zeitlosigkeit. Raum und Zeit werden zu einem Universum. Parallel dazu gehe ich rückwärts und höre „The Rakehell“, denn so kopflos fühlt sich der Hörer nach dem Album. Angels of Darkness …… Pt. II ist zu Rost gwordene Musik, die nicht altert. Das wird durch das seltsam, schöne Artwork nur noch mystischer und es wächst und wächst. Hört ihr es wachsen?

 

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