Wenn man Post-Punk hört, stößt man früher oder später auf diese Band: YTPO aus Russland. Doch viel über sie erfährt man nicht. Die Songs sind auf Russisch, auf der Homepage der Band findet man Bilder von Schlössern, Konzerten und einige Videos. Doch diese Stimme erkennt man gleich. Denn YTPO („Morgen“ auf Deutsch) ist ein Projekt von Vladislav Parshin, Sänger der russischen Post-Punkers Motorama.


Auch wenn die Besetzung die gleiche ist, herrscht hier eine ganz andere Stimmung. Viel dunkler, sakraler und gespenstischer. Dafür trägt auch der Gesang auf Russisch bei. Wenn Motorama eine positive, träumerische und fast unbeschwerte New-Wave-Atmosphäre ausstrahlen, ist der Sound von YTPO durch den stärkeren Bass, die martialischen Beats und die echo-geladenen Vocals spröder und düsterer. Schnee, Träume, Wälder, Eulen, Füchse, Erinnerungen und Schiffe: Das sind die Einflüsse der Band. Genau solche Bilder ruft sie mit ihrer Musik hervor.  Seit 2010 ist sie geheimnisvoll unterwegs und wurde durch die experimentellen Instrumente, den minimalistischen Ansatz und die existenziellen Lyrics auf Russisch in Russland bekannt. Bis jetzt haben die fünf die EP „Semnadtsaoe noiabria“ sowie die Alben  „Ytpo“ und „Solzne“ veröffentlicht.

Durch ihre Musik – und wirklich nur dadurch – hat die Band viele Fans fasziniert und hat einen festen Platz in der Post-Punk-Szene. In Europa haben YTPO schon zwei ausverkaufte Konzerte in Paris und Amsterdam gespielt.

Nun werden die Russen am 17. Februar in der Kantine am Berghain bei ihrem einzigen Konzert in Deutschland experimentieren.

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