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Zwischen 2013 und 2020 studierte der in Glauchau geborene Philipp Rumsch Jazz-Piano an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Ausgehend von der Idee, die Klangsprache von Ambient, Minimal-Music und Avant-Pop in ein orchestrales Format zu übertragen, gründete er 2015 ein Ensemble unter eigenem Namen.

Seitdem überzeugt der Pianist, Komponist und Sound-Designer Musikbegeisterte und auch Kritiker mit seinen experimentellen Arbeiten, bei denen ihn das in der Regel in fester Besetzung bestehende Ensemble aus Lisa Zwinzscher (Gesang), Vincent Hahn (Flügelhorn, Trompete), Antonia Hausmann (Posaune), Matti Oehl (Saxophon), Johannes Moritz (Klarinette), Franziska Ludwig (Violoncello), Volker Heuken (Vibraphone), Markus Rom (Gitarre), Paul Brauner (Kontrabass), Christian Dähne (E-Bass) und Max Stadtfeld (Schlagzeug) unterstützt. Im Jahr 2018 war das Philipp Rumsch Ensemble Gewinner des Leipziger Jazznachwuchspreises.

Nach dem letzten 2018er Album Reflections widmete sich Rumsch der dritten Veröffentlichung bei seinem Label Denovali. Der rote Faden auf dem Album μ: of anxiety x discernment ist das Thema „Angst“. Philipp Rumsch entwirft hier ein mehrdimensionales Bild dieses komplexen emotionalen Zustands.

Auf der Homepage von Philip Rumsch heißt es zum neuen Album:
Auf μ: Of Anxiety X Discernment verwendet Philipp Rumsch zum ersten Mal seine selbstgeschriebenen Texte, implementiert aber auch Schriften anderer Leute, die sie speziell für das neue Album geschrieben haben. Die Musik der Suite, die aus zwei spiegelinvertierten Stücken besteht, nimmt unterschiedliche Formen an. Diese Formen variieren zwischen Liedern, komplexen Kompositionen und konzeptioneller Improvisation.

Die Aufnahmen zum neuen Album fanden in den renommierten Jazzanova Recording Studios in Berlin statt und Rumsch erweiterte die Stammformation seines Ensembles um zahlreiche Gastkünstler:innen. Das Album wurde von Valgeir Sigurðsson, der bereits mit Björk, Sigur Rós, Ben Frost, Nico Muhly und Hildur Guðnadóttir zusammengearbeitet hat, gemastert.

Als Video gibt es den Song A5 aus dem neuen Album als Live-Solo-Vocal-Performance von Lisa Zwinzscher, die von Philipp Rumsch am elektrischen Keyboard mit Sound-Effekten und Stimmmodulationen begleitet wird. Stimmverfremdungseffekten, mit denen Künstler wie Imogen Heap, James Blake und Bon Iver ganze Genres geprägt haben, hat Rumsch mit seinem Multieffekt gebaut. Mit diesem hat er die Möglichkeit, einen einzigen Ton – z.b. wie in diesem Fall die Stimme von Lisa Zwinzscher – in bis zu 8-stimmige Akkorde zu formen. Dies funktioniert mit einer Klaviatur live und in Echtzeit. So entsteht eine Art post-modernes Requiem.

Im Pressetext heißt es dazu:
A5 ist der letzte Track der ersten Teilkomposition (‚anxiety‘) des Albums (und damit der ersten Plattenseite). Es beschreibt den Zustand, in welchem die Angst alle Wahrnehmungen bestimmt. Es mischen sich Einsamkeit, Verzweiflung, Hilflosigkeit. Nach einem letzten Aufbäumen in der Dunkelheit folgt Stille.

Wir freuen uns Euch das Video zu A5 vom Philipp Rumsch Ensemble heute exklusiv präsentieren zu dürfen.

Titelbild: Lisa Zwinzscher mit Philipp Rumsch Ensemble | (c) YouTube Still

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