Zwei Jahre nach Ihrem Debütalbum A Thousand Shapes melden sich Ultima Radio mit der Single- und Video-Veröffentlichung von Siberian lautstark im Rampenlicht zurück und gehen zudem direkt anschießend in Deutschland, Österreich und Tschechien auf Tour.

Das ohne jeden Ansatz erklingende Riff-lastige Intro geht nahtlos in eine geheimnisvolle Strophe über, in der die wichtigsten Wiedererkennungsmerkmale der Grazer Stoner- und Progressive Rock- Band in klassischer Rockbesetzung von Schlagzeug, Gitarren und Bass präsentiert werden. Mystisch-exotischer Gesang vereint sich mit scharfen Gitarrensounds und lässt die Köpfe wackeln.

Als Vorbote des zweiten Albums gibt sich Ultima Radio mit Siberian aggressiver und deutlich straighter, was insbesondere die Freunde der harten Klänge sehr freuen wird.

Hierbei umflirren die Gitarristen Julian Jauk und Benjamin Krause fordernd bis filigran den Gesang von Frontmann Zdravko Konrad während der dunkele Bass von Stefan Scherer unterstützt von Paul Krassnitzers stampfenden Drums Berge aus waberndem Sound produziert.

Deutlicher als zu erwarten ergibt sich der direkte Bezug auf das bekannte Repertoire bestehend aus der 2015-er EP Ultima Radio und dem Debüt A Thousand Shapes. Gleichwohl steht dies dem kreativen Reifeprozess mitnichten im Wege. Die sich wiederholenden Textpassagen und Refrains ergeben bei konsequenter Weiterentwicklung eine musikalische Meditation á la Tool.

Im Pressetext heißt es:
„Sänger Zdravko Konrad verarbeitet in seinem Text das Verschwimmen von Traum und Realität. Dabei steht das Zusammentreffen von Vertrautem (reale Umgebung) auf das bedrohliche Unbekannte (im Traum imaginierter Eindringling) als Metapher für einen inneren Kampf gegen zunehmende Fremdbestimmung des erzählerischen Ichs. Analog dazu zeigt das von der Band selbst produzierte Musikvideo die Performance, jedoch ohne dabei Gesichter (außer jenes Konrads‚) im Frame abzubilden. Der absichtlich eingeschränkte Bildausschnitt unterstreicht die Thematik der surrealen Erfahrung des Protagonisten und verweigert vorsätzlich den menschlichen Bezugspunkt. Am Ende des Songs gelingt der Befreiungsschlag durch einen mantra-artigen Bannspruch („back to the world, I‘ll never face“)“.

Wir freuen uns, euch heute exklusiv das von Julian Jauk gefilmt und produzierte Video zu Siberian präsentieren zu können.



Ultima Radio live:
12.04. – Ballonfabrik, Augsburg
14.04. – KAP94, Ingolstadt
15.04. – 8Below, München
16.04. – Slow Club, Freiburg
18.04. – TIEF, Berlin
19.04. – BAR Pod Hodinama, Kolin
20.04. – Blauer Hund, Zittau
11.05. – Wakuum, Graz
29.05. – Gürtelconnection, Kramladen, Wien
01.06. – Soho, Oberwart
25.07. – Beserlpark Festival
27.07. – Kunstmue Festival
31.08. – Dead Man Walking Festival

Titelbild: Ultima Radio | (c) Pressefreigabe

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