Die Kölner Indie-Rock-Band Illegale Farben hat sich in der Independent- und Punk-Szene mit druckvollem und düsterem Rock im Verbindung mit Wave und Einflüssen der 80er Neuen Deutschen Welle bereits einen guten Namen gemacht.

Die aus Thomas Kempkes (Gitarre und Gesang), Chris Mock (Bass), Thilo Schenk (Gitarre), Jens Weber (Gitarre) und Jens Küchenthal (Schlagzeug) bestehende Band ist musikalisch schön wandlungsfähig und klingt bei einem Song nach den rohen Ton Steine Scherben (Wieder raus) und dann wieder nach den NDW-Helden Ideal (Frankie).

Das letzte Album Grau aus 2017 war von schnellen, nervösen Songs (Kein Problem) geprägt, die aber auch tanzbar waren, so dass die Szene sich in der Musik gut wiederfinden konnte. Die Stimmung war etwas düster und einzigartig.

Aus der Split-EP aus 2019, die zusammen mit Angelika Express veröffentlicht wurde, hat die Band zu dem sehr schnellen, rockig und mystischen Song Luft nach unten ein Video produziert, dessen Hauptmotiv ein Vogelmann war. Der findet sich auch im Video zu Unter Deiner Haut, welches am 06.02.2020 herauskam, wieder und wandelt durch den Song. Düster, dunkel und geheimnisvoll im Stil von Nick Cave trifft New Order.

Es gab aber auch schon die Songs, die eher im Mainstream verankert waren. Wie zum Beispiel Frequenz, die einen Hauch von Bands wie Revolverheld und Jupiter Jones versprühten und der Band gut zu Gesicht standen.

Mit der neue sehr poppigen Single Duisburg haben die Illegalen Farben diesen Trend verfestigt, was sich musikalisch aber keinesfalls negativ auswirkt. Der Song ist im Kern eine selbstkritische Eigenwahrnehmung und auch gesellschaftliche Momentaufnahme.  

Im Pressetext heißt es:
Sehnsuchtsorte und blühende Landschaften, wahrgewordene Träume und Hoffnungen, Selbstverwirklichung und Achtsamkeit. “Sieh es ein, Du bist verloren” teilt uns die neue Single von Illegale Farben direkt zum Eingang mit. Das kann ja heiter werden. In einem Referenzgewitter auf der Ton- und Textebene geht es um den wichtigsten Menschen in deinem Leben: Um Dich! Und gleichzeitig um die Erkenntnis, dass sich eben nicht alles um “Dich” dreht, weil sich jeder zuerst um “Sich” dreht. Solidarität und Gemeinschaft scheint heutzutage noch ein wenig mehr Utopie zu sein als man sich erhoffte. “Alles dreht sich nicht um dich”.

Der Song wurde produziert von Bear Machine (Björn Sonnenberg, Nicolas Epe, Luis Müller-Wallraff) und aufgenommen im Bear Cave Studio in Köln. Das Video hat die Band tatsächlich selbst gedreht.

Zudem gibt es ein Interview-Video mit der Band zur Entstehungsgeschichte und den Gründen für den Song.

Wir freuen uns Euch das Video zu Duisburg von Illegale Farben und auch das Interview-Video heute exklusiv präsentieren zu dürfen.

Titelbild: Illegale Farben | (c) Chris Mock

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