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Lost in Kiev präsentieren ein weiteres Video aus ihrem am 26. April erscheinenden dritten Album Persona.

Der Song Lifelooper ist das zweite Stück auf dem Album und die direkte Fortsetzung des Titeltrack-Openers Persona. Es ist unschwer zu erkennen, dass sich Lost in Kiev seit dem 2016er Album Nuit Noir musikalisch und thematisch deutlich weiterentwickelt haben.

Ohne Umschweife beginnt der Song in klassischem Post-Rock/Post-Metal-Setting mit hämmernden Synthesizern, einem treibenden Bass und den taktgebenden Drums. Sofort werden in jedem Rockfan thematische und musikalische Assoziationen wach. Man fühlt sich in der Anfangssequenz positiv an Far Cry aus dem 2007er-Rush-Album Snakes & Arrows oder an diverse Stücke von God is an Astronaut erinnert. Das dieser Track mit Ausnahme der zum Ende hin eingespielten Textpassagen durchgehend instrumental bleibt und die musikalischen Themen sich permanent wiederholen, verstärkt die sympathische Ähnlichkeit zu gleich aufgebauten GIAA-und Rush-Songs.

Aber man muss auch die kreative Eigenständigkeit der Produktion erkennen und würdigen, denn auch dieses Video ist von der Bild-und Tonqualität her wieder ganz großes Kino.

Auch dieses zweite Album-Video wurde wieder directed and designed von Yoann Vermeulen, dem Schlagzeuger von Lost in Kiev.

Im Pressetext zum Video heißt es:
„Lifelooper ruft eine Zukunft hervor, in der wir Avatare von uns selbst erstellen können. Eine Zukunft, die uns irgendwie vorschlägt, unser Leben in eine unendliche Schleife oder einen perfekten Kreis zu verwandeln. Das Musikvideo zeigt dieses Konzept anhand des Prismas des Spiegels in der Hauptaufnahme und auch der kreisförmigen Aufnahme, die am Ende intensiv genutzt wird. Dieser Track war einer der ersten, der auch am schwierigsten zu beenden war. Wir haben ein paar Versionen davon gemacht, bis zum Ende haben wir den zweiten Teil des Tracks völlig verändert. Das führt dazu, dass wir einen fast vollständigen elektronischen und schlagkräftigen Teil erstellten, etwas wirklich Neues für uns. Wir fanden, dass dieser Kontrast mit dem schweren Post Metal-Anfang für das Konzept des Tracks wirklich interessant ist. Der gesamte Track ist eine Art Sequenzierung verschiedener Loops.“

Wir freuen uns, euch Lifelooper heute exklusiv präsentieren zu können.



Titelbild: Lost in Kiev | Still YouTube

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