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F*cking Angry mit neuer EP. Vier Jahre hat es nach der letzten Veröffentlichung gedauert bis wir etwas Neues auf die Ohren bekommen. Lack Ab heißt die vier Song- und zehn Minuten lange Platte, die über Ril.Rec veröffentlicht wurde.

Vö: 01.02.2019Ril.ReciTunesEP kaufen

F*cking Angry sind selbstironisch, politisch, tiefgründig (zumindest ein bisschen). Sie können schnell und langsam, ruhig und laut, Punk und Hardcore. Sie können Hochglanzvideos drehen (wer braucht so etwas? Ist das noch Punk?) und haben einiges auf dem Herzen, dass sie auf Lack Ab auch ansprechen.

So wird in Nicht Von Dieser Welt mehr Humanität im Umgang mit Refugees gefordert und die europäische Abschottungspolitik angeprangert. Auch Verschwörungstheoretiker kommen nicht gut weg.

Die Harald Juhnksche Definition von Glück „Leicht einen sitzen und keine Termine“ beendet schließlich die EP. Ein unrühmliches Ende. Nihilismus als Weg um seine Ängste und Sorgen zu verdrängen. Wird F*cking Angry auf Lack Ab irgendwie nicht gerecht, dient vielleicht aber einer gewissen Biertrink-Punk-Attitüde. Brauch ich nicht, zumal dabei die Ernsthaftigkeit der vorangegangen zwei Lieder untergeht.

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