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Her Name is Calla wechseln ständig Form und Farbe innerhalb ihre einzigartigen Stils.

Her Name is Calla lassen sich Zeit wie Low, sind vielseitig wie die grandiosen A Silver Mt. Zion (Condor and River) oder exotisch und traurig wie Beirut (Pour more Oil).

Stille. Eine Kerze die in entgegengesetzter Richtung abbrennt wird von einem Ton erfasst. Cineastische Klaviertupfer, ein Beckenschlag der sich im Foyer von Echoes verliert. Geflüster und geisterhafte Violinen. „Moss Giant“ verzaubert und irritiert. “ A Blood Promise“ bahnt sich mit der Gitarre auf Schleichpfaden seinen Weg zum fragil, traurigen Gesang. Flöten und Geigen. Ein kurzer Ausbruch. Stimmensamples. Stille……!

Her Name is Calla wechseln ständig Form und Farbe innerhalb ihre einzigartigen Stils. Sie lassen sich Zeit wie Low, sind vielseitig wie die grandiosenA Silver Mt. Zion (Condor and River) oder exotisch und traurig wie Beirut (Pour more Oil). Es sind nicht die Ausbrüche sondern die ruhigen Momente, Augenblicke und Zwischentöne in denen „The Quiet Lamb“ seine ganze Kraft entfaltet. In der Trilogie „The Union“ steckt noch einmal das ganze Potenzial dieses subtilen Post-Rock-Meisterwerkes. In einem Jahr das nicht so viele Überraschungen bot schaffen Her Name is Calla einen großen Schritt für ein Genre das sich neu definieren muss.

Nach der Frischzellenkur von And So I Watch You From Afar gehen wir mit diesem nachhaltigen Album zuversichtlich in ein neues Jahrzehnt. Am Ende schafft „Into the West“ noch eine gelungene Hommage an Ennio Morricone den Grossmeister epischer Musik. Grosses auditives Kino. Göttlich! Ein Anwärter auf das Album des Jahres!

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