Unter einem höchst ambitionierten Plattentitel „The Last Thing The World Needs“ veröffentlicht Honig, die Band rund um Musiker Stefan Honig, das nun mehr vierte Album über Haldern Pop Recordings und Rough Trade Records.

Vö: 24.08.2018 Haldern Pop Recordings iTunes LP kaufen

Vier Jahre ist das Release des letzten Longplayers „It’s Not A Hummingbird, It’s Your Father’s Ghost“ bereits her, angefangen hat alles vor vielen Jahren, als Stefan Honig noch in verschiedenen Punk- und Metalbands spielte, ehe er sich der akustischen Musik zuwandte und an dem Punkt ankam, an der er heute steht. The Last Thing The World Needs. Dazwischen steht eine große und beständige Entwicklung. Stefan Honig und die anderen Bandmitglieder Olivia Sawano (Keyboard und Piano), Martin Hannaford (Gitarre), Felix Hornung (Bass) und Marcel Schmitz (Schlagzeug) ruhen sich nicht aus, sie arbeiten stetig mit einer hohen Akribie, um neue Türen zu öffnen und Mauern einzureißen.

Das Ergebnis ist ein facettenreiches Album, das zu keiner Sekunde langweilig ist und Freund*innen des intelligenten Indie-Pops, aufgrund der spürbaren Leidenschaft während des Musizierens, einen großen Spaß bereiten wird.

Die Komplexität von Honigs The Last Thing The World Needs wird bereits während des ersten Hörens des Albums deutlich. Man taucht in jeden Song neu ab, wird hineingezogen und von Melodien getragen. Man muss sich darauf einlassen auch wenn es manchmal schwerfällt. Gerade dann, wenn Indie-Pop nicht wirklich zu den bevorzugten Genres gehört, die man sich freiwillig Zuhause anhören würde. Ich gehöre auch zu diesen Menschen und ich werde auch nach diesem Album kein Freund dieser Art von Musik sein, aber ich kann zumindest den Aufwand, der hinter dieser Platte steck und mein Empfinden beschreiben, ohne dabei in völlig unbegründete Kritik zu verfallen. Indie-Pop und ich werden wohl keine Freunde mehr in diesem Leben, aber ich beginne diese Musikrichtung zu verstehen und das ist ein guter Anfang. Das verdanke ich Honig.

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    Autor Paul Schall - 7/10
7/10

Kurzfassung

Die Komplexität von Honigs The Last Thing The World Needs wird bereits während des ersten Hörens des Albums deutlich. Man taucht in jeden Song neu ab, wird hineingezogen und von Melodien getragen.

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