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Mojo Fury haben ihr zweites Studioalbum „The Difference Between“ mittels Crowdfunding finanziert. Wir haben das nordirische Trio zum Gespräch gebeten.

PiN: Ihr habt „The Difference Between“ mit Hilfe eurer Fans finanziert. Diejenigen, die euch unterstützt haben, bekamen dafür signierte CDs, durften sich Coversongs wünschen oder Mojo Fury im eigenen Wohnzimmer auftreten lassen. Welche Erfahrungen habt ihr mit Crowdfunding gemacht?

Mojo Fury: „The Difference Between“ gemeinsam mit unseren Fans zu finanzieren war die einzige Möglichkeit, da wir keinen Vorschuss vom Label bekommen haben. Die ganze Aktion war echt lustig. Wir haben auch seltsame Anfragen bekommen, wie den Wunsch nach einem Cover des Transformers-Themes.

PiN: Wie viele Wohnzimmer-Shows habt ihr schon gespielt?

Mojo Fury: Haha, wir haben noch keine einzige verkauft. Aber vermutlich ist das gut so, wir haben ein paar wirklich verrückte Fans.

PiN: Wie lang habt ihr an „The Difference Between“ gearbeitet?

Mojo Fury: Insgesamt haben wir neun Monate daran gearbeitet, aber die Aufnahmen dauerten nur drei Wochen. Mit dem Sound der Synths haben wir ziemlich lang experimentiert und an den Arrangements gearbeitet. Wir haben wirklich an den Songs gewerkt, bis wir ganz zufrieden waren. Wir machen keine halbherzigen Sachen.

PiN: Was hat sich seit eurem Debüt „Visiting Hours Of A Traveling Circus“ im Jahr 2011 geändert bei Mojo Fury?

Mojo Fury: Die Band gibt es ja schon seit neun Jahren, also befindet sich auf dem ersten Album eine Sammlung von Songs, die wir seit der Gründung geschrieben haben. Auf „The Difference Between“ dagegen ist durchwegs neues Material. Unser Songwriting ist auch professioneller geworden. Wir sitzen am Computer und schichten Tonspuren übereinander. Wir schreiben nicht mehr Riff nach Riff.

PiN: Eure Musik klingt sehr offen. Welche anderen Bands inspirieren euch?

Mojo Fury: Wir hören sehr unterschiedliche Dinge. Das heißt, wir sind auf keinen Sound fixiert. Momentan hören wir viel The Beatles, Nine Inch Nails oder Soulwax. Wenn wir Songs schreiben, dann hauptsächlich zum eigenen Vergnügen und deshalb schlagen sich unsere Vorlieben auch in der Musik nieder. Wir lassen uns auch von Künstlern inspirieren, die sich selbst produzieren wie Prince oder Peter Gabriel.

PiN: Handeln eure Texte eigentlich von persönlichen Erfahrungen?

Mojo Fury: Ja, die meiste Zeit schon. Aber wir verwenden viele Metaphern. Es ist immer interessant, die Interpretationen anderer Menschen zu hören. Sie beziehen die Geschichten natürlich auf ihr eigenes Leben und damit verändert sich die Bedeutung.

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