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Suede: Das nächtliche Verschwinden der realen Welt.

Suede waren Anfang der Neunziger eine der prägendsten und wichtigsten Bands in United Kingdom: schon vor Veröffentlichung des gleichnamigen Debuts waren sie in aller Munde. Die Scheibe wurde ein Publikums- und Kritikerliebling. Musik wie auch Auftreten wurden identitätsstiftend für eine Generation von Fans. England erlebte gerade eine Peak-Time populärer Musik und neuer Bands: Suede waren in gewisser Weise Britpop, passten aber nicht wirklich in diese breitbeinige und bierselige Rockwelt und distanzierten sich relativ zügig davon. Sie spiegelten den Zeitgeist durch Gitarrenmusik, die von Glamrock beeinflusst war, wobei die Inhalte nicht immer einfach zu dechiffrieren waren. Das lag unter Anderem an der Thematisierung von diversen (sexuellen) Identitäten, was sich auch auf die Gestaltung von Videos und Plattencovern auswirkte. Zudem war die textliche Kombination von jugendlicher Leichtigkeit und düsterer Melancholie faszinierend.

Nach den zwei wegweisenden Alben „s/t“und „Dog Man Star“ verließ Gründungsmitglied Bernard Butler die Band. Suede veränderten ihre musikalische Ausrichtung ein wenig und wurden bei „Coming Up“poppiger, ohne ihre Trademarks über Bord zu werfen. Mit „Head Music“ wurde das Spektrum sachte Richtung Elektronik verlagert. Nach dem fünften und vorläufig letzten Album „A new morning“ war für ein paar Jahre Schluß. Die Band brach nicht auseinander oder Ähnliches – es war eher so das zu jenem Zeitpunkt auserzählt war was erzählt werden wollte.

Demnach war es einigermassen überraschend, als Suede Anfang dieses Jahrzehnts einige Gigs und Touren spielten. Anfang 2013 wurde bekannt, dass die Band an einem neuen Album arbeitet. Bei „Bloodsports“ fanden die fünf zu alter und neuer Form zurück: zu erleben war die mindestens dritte Transformation von Suede. Kurz darauf fand eine erfolgreiche Europa-Tournee statt.

Bereits im Januar 2014 wurde bekannt, das Suede bereits an weiterem neuen Material arbeiten. Das Ergebnis ist eine ihrer besten Arbeiten, kann durchaus als Konzeptalbum bezeichnet werden und trägt den Titel „Night Thoughts“.

Im Spätherbst 2015 waren die beiden Gründungsmitglieder Brett Anderson und Mat Osman in Berlin zu Besuch. Nach einer Präsentation des „Night Thoughts“-Films in einem Programmkino fanden tags darauf Interviews statt. Dabei ergab sich die Gelegenheit, gut eine halbe Stunde mit Suede-Gründungsmitglied und Gitarrist Mat zu sprechen. Da es zeitgleich die letzten beiden Termine des Tages für Brett wie auch Mat waren, wurde das eine entspannte Sache. Mat erzählte vom vorherigen Abend in einem Berliner Restaurant. Auf die Frage ob er sich ins Berliner Nachtleben stürzen wird, sagte er, dass Brett und er von einem Wagen abgeholt werden und in der gleichen Nacht zurück nach London fliegen. Tatsächlich stand nach dem Verlassen des gemütliche Interview-Wohnzimmers schon der Fahrer bereit.

Suede
Suede: Pressefreigabe

Mat, ich habe eben bei Twitter gelesen das du dich heute über das deutsche Wort „Spiegelei“ gewundert und dich nach dem Sinn gefragt hast. Ich glaube das Wort steht für das glänzende Eigelb, welches an die Oberfläche eines Spiegels erinnert.

Das gefällt mir. Es ergibt mehr Sinn als das was ich bisher zu dem Thema gehört habe.

Die Nacht nimmt in gewisser Weise die von uns wahrgenommene Sicherheit des Lebens weg.

Das war Brett. Wir waren bereits ziemlich weit mit dem Album fortgeschritten, als ihm der Name einfiel. „Night Thoughts“ handelt ja von der Idee, eine kleine Figur in einer riesigen Welt zu sein. Brett erinnerte sich daran, wie er vor ein paar Jahren zum ersten Mal Vater geworden war und an jene Momente, wo du nachts wach bist oder wirst. Du fühlst dich wie ein Kind, weil die Welt so groß ist und dadurch auch furchterregend sein kann. Wenn du um neun Uhr noch mal wach wirst ist alles wieder im Lot. Aber nachts wirst du von der gigantischen Grösse der Welt fast erdrückt. Die Nacht nimmt in gewisser Weise auch die von uns wahrgenommene Sicherheit des Lebens weg.

Das erinnert an den gleichnamigen Film, der im Zuge der Arbeit an „Night Thoughts“ entstanden ist. Er wirkt düster und wie eine emotionale Achterbahnfahrt.

Der Film ist ein etwas seltsames und für uns neuartiges Experiment. Wir sagten zu dem Regisseur Roger Sargent: „Hier hast du die Platte – jetzt entwickle deine eigene Version als Film.“ Wir wollten nicht unbedingt einen Film haben, der sich komplett auf das Album bezieht, aber der Idee des Albums folgen sollte er schon. Ursprünglich wollten wir ganz von der Idee weg, Videos für Songs zu haben, vor allem weil die Platte wie aus einem Guss ist und nicht aus einzelnen Tracks bestehen sollte. Dann findest du dich in der Welt der Plattenindustrie wieder wo es heisst: „Das Album sollte besser aufgeteilt werden wegen Spotify und wir brauchen eine Single und damit auch ein Video.“ So kamen wir zu dem Schluss: „Lasst uns kein Video machen, sondern einen ganzen Film, der die Platte begleitet.“

Interessant ist, das die Episoden des Films sich nach den einzelnen Tracks richten und dabei abgerundete Stories erzählen, der Film aber auch als Ganzes funktioniert und Sinn ergibt.

Suede mochten es schon immer, in die falsche Richtung des Flusses zu schwimmen.

Es ist schon spannend zu sehen wie Roger’s Film mit den Liedern interagiert. Es gibt einige Songs bei denen die Videos sehr nah an dem dran sind, was Brett – und was wir – an musikalischen und textlichen Ideen hatten. Die Musik gab es bereits seit einem Jahr, als der Film fertig wurde. Darum ist für mich persönlich die Musik nicht unbedingt mit dem Film verlinkt. Mir gefällt aber wie Roger einzelne Ideen aufgefangen hat die wir ebenfalls hatten: Familie, Vater-Sohn-Beziehungen, du wirst vom Kind zum Erwachsenen und in gewisser Weise wieder zum Kind. So wie die Songs wirft seine Vision unterschiedliche Sichtweisen auf ein Familien- und Beziehungsdrama.

„Night Thoughts“ fällt durch diese Arbeitsweise und Darstellung schon ein wenig aus dem Rahmen.

Als wir anfingen die Platte aufzunehmen war uns klar: wir werden ein bisschen aus der Zeit heraus fallen. So fühlen wir uns allerdings auch am wohlsten. Suede mochten es schon immer, in die falsche Richtung des Flusses zu schwimmen. Heute ist Vieles so schnell und kurzlebig: du hast möglicherweise sofort die Aufmerksamkeit von Zuhörern, verlierst sie aber vielleicht binnen drei Minuten wieder. Wir wollten etwas entwerfen, mit dem du dich länger beschäftigst und das auch visuell umsetzen. Ich liebe die Idee von Kino und Film: du gibst für zwei Stunden dein Leben sozusagen auf und alles um dich herum verschwindet – ein tolles Ritual! Wenn ein Album dich ebenfalls in diesen Zustand versetzen kann, dann ist das großartig. Ich spreche hier von Alben wie zum Beispiel „Hounds of Love“.

Oh ja! Das Album von Kate Bush ist ein guter Vergleich. Mir fällt dazu ein das Brett in der Entstehungsphase von „Night Thoughts“ sagte, Suede wollen dieses Mal viel mehr Handlungsspielraum. In gewisser Weise baut das neue Album auf den Vorgänger „Bloodsports“ auf, geht aber in allen Punkten mehr ins Extreme.

Das sehe ich auch so. Eins der guten Ding über „Bloodsport“: es wurde gut aufgenommen und bot ein Fundament für das, was wir danach tun wollten. Ich komme mal auf die Neunziger zurück als wir in einer sehr kommerziellen Welt lebten: damals fand ich es toll Nummer-Eins-Alben zu haben und auf ganz grossen Bühnen zu spielen. Es war allerdings sehr zeitaufwändig, zudem wirst du recht schnell gezwungen, Dinge aus falschen Gründen zu tun. Jetzt befinden wir uns in einer Position, wo wir Dinge aus den für uns richtigen Gründen tun können: wir entwickeln gute eigene Ideen, wir haben den Eindruck eine gute Platte rauszubringen, wir glauben an das Interesse des Publikums und es ist uns nicht so wichtig, damit in die Charts zu kommen.

„Night Thoughts“ ist definitiv keine Sammlung von Drei-Minuten-Hits, obwohl die Lieder teilweise schon sehr eingängig sind.

Das ist auch nicht die Art von Band die wir sind. Wir haben nie Songs geschrieben mit dem Hintergedanken das sie gut im Radio laufen können. Aber egal wie experimentell wir werden – es wird immer eine Melodie dabei sein.

Die Lieder sind allerdings nicht so geschrieben wie es meist der Fall ist: mit Chorus und Bridge und so weiter, sondern sie sind teilweise anders aufgebaut und gehen in interessanter Weise ineinander über.

Ja, die Songs sind Einzelteile des Ganzen, haben teilweise sehr eigenständige Passagen, sind aber dennoch wie aus einem Guss. Wir haben sie auch auf eine Weise verbunden, die den Zauber erhält. Deshalb gibt es auch keine Unterbrechung oder eine Pause. Es ging uns darum, den Zustand vom Verschwinden der Realwelt während der ganzen Albumlänge aufrecht zu erhalten. Wir haben uns nicht hingesetzt und mit der Akustik-Gitarre Strophen komponiert. Es ist eine Studio-Arbeit, bei der wir einzelne Teile zusammenfügten. Es war spannend, weil wir uns das sozusagen aufgezwungen haben.

Wie groß ist dabei der Anteil eures Produzenten Ed Fuller, mit dem ihr vorher schon häufig zusammengearbeitet habt?

Wir fühlen uns sehr wohl in der Zusammenarbeit mit Ed. Dieses Mal war es besonders interessant, da er ja auch als Filmkomponist arbeitet und damit gerade für „Night Thoughts“ einen bemerkenswerten Ansatz hat. Wenn bei ihm ein Stück zwanzig Sekunden lang ist, dann ist es eben zwanzig Sekunden lang, und es muss nicht unbedingt ein kompletter und langer Song daraus entwickelt werden. Es kann auch sein das ein Stück Musik auftaucht und gleich wieder entschwindet – und du lässt das zu.

Er war an fast allen Suede-Alben beteiligt.

Ja, er hat die ersten drei Alben produziert und die beiden aktuellen. Wir kennen uns schon seit der ersten Single, und ich finde es ist sehr wichtig das du Leute um dich herum hast. die keine Ja-Sager sind. Er ist dafür da zu sagen: „Das ist noch nicht gut genug – ich weiß das ihr es besser könnt!“ So haben wir die ganze Zeit geschaut das wir was Ordentliches auf die Beine stellen. You need a No-Man and not a yes man. Ich weiß nicht ob dieser Ausdruck in deutsch funktioniert: „Good enough is not good enough.“

Ja – das heisst in deutsch genau so. War es denn von Anfang an so speziell mit Ed?

Am Anfang war es einfacher als jetzt, weil alles neu für uns war und die Songs nur so aus uns rausgeflogen kamen – er brauchte diese lediglich aufzufangen. Allerdings hatte er schon immer außerordentlich interessante musikalische Ideen. Später wurde es schwieriger, weil wir uns nicht wiederholen sondern lieber neues Terrain erforschen wollten.

Ed Fuller hat die erste Suede-Single produziert. Die drei enthaltenen Songs habt ihr neulich bei der Uraufführung von „Night Thoughts“ komplett als Zugabe gespielt. Suede waren ja nicht zum ersten Mal in dieser wirklich tollen Venue zu Gast. Wie war es für dich und für euch bei diesem speziellen Gig, bei dem ihr nicht nur das neue Album, sondern auch Klassiker und alte B-Seiten gespielt habt?

Der erste Teil war auf jeden Fall sehr strange, und ich kann mich so gut wie gar nicht daran erinnern. Ich war sehr konzentriert und wir versuchten alles so perfekt wie möglich zu spielen. Durch die Konzeption des Albums war das wie ein Flow. Dazu kam das wir das Publikum nicht sehen konnten: es fühlte sich demnach an wie eine sehr gut geratene und organisierte Probe. Wir befanden uns ja hinter einer Leinwand auf der „Night Thoughts“ zu sehen war. Wenn wir angeleuchtet wurden, konnten die Leute uns zwar sehen, aber wir sahen niemanden. Die zweite Hälfte war ganz anders und wie ein reguläres Konzert. Ich habe mich natürlich vorher gefragt, ob es für das Publikum nicht anstrengend ist fast eine Stunde lang Musik zu hören, von der niemand einen Ton kennt. Ich bin mir bewusst darüber das die Leute in dem Fall eine Menge Aufgeschlossenheit mitbrachten.

Ansonsten war das Ganze ein seltsames Erlebnis, weil der erste Abend auch die Nacht der Pariser Attentate war. Als wir von der Bühne kamen, fühlten wir uns ziemlich high. Es war schockierend die Neuigkeiten zu hören. Dazu kam das wir schon ziemlich oft im Bataclan gespielt haben und demnach die Crew sowie die Leute kennen die dort arbeiten.

Die zweite Nacht im Roundhouse war einer der seltsamsten Gigs die ich je erlebt habe. Natürlich war viel Security vor Ort, und das Konzert wurde nicht weniger seltsam durch den Umstand, dass die erste Hälfte ziemlich dunkel ausfällt. Im zweiten Teil entstand eine deutliche Feierstimmung. Ich dachte: „Für das Publikum wird es schwieriger sein als für uns“. Im Vorfeld fühlte es sich seltsam an, aber wenn du dann erstmal auf der Bühne stehst und losgelegt hast, denkst du nicht mehr so viel darüber nach. Das Roundhouse ist von der Größe ungefähr wie das Bataclan und es war wirklich sehr strange, aber nicht auf negative Weise. Der Abend war eine spezielle Achterbahnfahrt und es wurde eine sehr lange Nacht.

…und die Fans kamen vorbei.

Ich hätte es aus guten Gründen verstanden wenn manche Leute nicht gekommen wären. In Städten wie Paris, London und Berlin sind wir an Dinge wie Ausgehen und Spass haben gewöhnt, unabhängig davon, ob es Essen gehen, Kino oder Konzertbesuche sind. Für so was leben wir, wenn wir nicht gerade arbeiten. Es gab bestimmt auch eine Menge Leute die gerade in einer solchen Situation keine Lust hatten vor dem Fernseher zu sitzen und lieber mit Anderen zusammen feierten – so wie mit uns am Roundhouse an jenem Abend. Es war körperlich spürbar und du konntest sehen wie die Leute tanzen und sich amüsieren. Wenn ich ein Wort dafür wählen sollte, dann wäre es „Joy“. Für die Leute die in Venues und Bars arbeiten stelle ich mir das Ganze allerdings eher schwierig vor, weil es ihre Arbeitsstelle ist und sie jeden Abend dahin gehen.

Ich hab eine Frage die ein wenig Off Topic ist, wobei sie etwas mit dem Roundhouse zu tun hat.

Klar – nur zu!

Ihr habt in den Neunzigern mit Neil Tennant von PET SHOP BOYS im Roundhouse gespielt, unter Anderem deren „Rent“ und Suedes „Saturday Night.“ Siehst du Gemeinsamkeiten zwischen beiden Bands?

Es ist ermutigend, wenn Leute wie Neil Tennant oder David Bowie etwas Positives zu dem sagen was du tust.

Absolut. Aus vielen Gründen sind sie eine Lieblingsband von Matt und mir. Neil ist ein wunderbarer und häufig sehr unterschätzter Songwriter. Sie funktionieren auf eine europäische Art: sie spielen keinen Blues und keinen Rock – es geht mehr in die Richtung Chanson, so wie Jaques Brel, Theater mit Musik und all diese Dinge, welche für die Rockwelt eher ungewöhnlich sind. Ich mag sie aber auch weil sie auf eine ungewöhnliche, aber treffende Art über London schreiben. London hat leider nicht mehr so eine Wichtigkeit was Musik angeht. Denk mal an Manchester oder Liverpool! Die Städte sind viel kleiner, aber in dem Bereich wichtiger. Wir haben Neil öfter getroffen und er machte häufig Komplimente über Suede. Das freut und sehr und ermutigt uns darin, immer besser zu werden, wenn Leute wie er oder auch David Bowie etwas Positives zu dem sagen was du tust. Bei Suede führte das zu der Haltung: „Fuck – wir sollten uns wirklich ernster nehmen, denn wenn Leute wie die beiden das tun dann sollten wir das wirklich auch!“

Ich bin etwas verwundert was dein London-Bild angeht. Ich hatte immer den Eindruck in der Stadt geht so viel vor sich.

Es passiert durchaus sehr viel, aber von den Beteiligten kommt so gut wie niemand aus London. Welches waren die letzten großen London-Bands? Möglicherweise THE CLASH und SEX PISTOLS. Es gab und gibt natürlich tolle Bands, aber die bestehen aus Leuten die nach London gezogen sind. Das ist etwas seltsam, oder?

In Berlin ist das genau so.

Vielleicht muss der Funken woanders gezündet werden als in einer Metropole.

Interessant, nicht wahr? Der Funken muss vielleicht woanders gezündet werden als in einer Metropole. Vielleicht ist es wichtig an einem Ort aufzuwachsen wo eine andere Art von Inspiration herkommt. Wenn du weit weg von einer glamourös wirkenden Welt bist, wirkt diese natürlich besonders spannend. Ich bin ja auch auf diese Weise groß geworden, obwohl ich aus London komme. Meine gesamte jugendliche Erfahrung mit Musik bestand aus Schallplatten. Ich vermute es ist gar nicht so gut, wenn du schon allzu früh hinter den Vorhang schauen darfst.

Mat, vielen Dank für das Gespräch!

Night Thoughts“ von Suede erscheint am 22. Januar 2016 via Rhino/Warner.

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