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Mit Fever Breaks präsentiert der aus Idaho stammende Josh Ritter sein zehntes Studioalbum, das bei Pytheas Recordings/Thirty Tigers veröffentlicht wird.

Vö: 03.05.2019 Pytheas LP kaufen

Produziert vom Grammy-Preisträger Jason Isbell wurde das Album im August 2018 im historischen RCA Studio A in Nashville aufgenommen, begleitet wird Josh Ritter diesmal von Jason Isbells Band The 400 Unit.

Neben Isbell (Gitarre und Gesang), besteht die Band 400 Unit aus Derry Deborja (Klavier, Orgel und Akkordeon), Chad Gamble (Schlagzeug und Percussion), Jimbo Hart (Gitarre, Ukulelele und Kontrabass), Sadler Vaden (E-Gitarre, Akustikgitarre und 12-saitige Akustikgitarre) und Amanda Shires (Violine und Gesang).

Im Laufe seiner beeindruckenden Karriere hat sich Josh Ritter, der insbesondere in Irland aufgrund der Zusammenarbeit mit Glen Hansard’s Band The Frames und seiner Support-Auftritte während der Damien Rice-Tour im Jahr 2004 über eine treue Fangemeinde verfügt, zu einer Konstante im Musikgeschäft entwickelt.

Sein drittes Album Hello Starling stieg 2003 auf Platz zwei in die irischen Charts ein und erlangte Goldstatus. Das letzte Album Gathering debütierte 2017 auf Platz 4 der Billboard’s Americana/Folk Albums Charts und erhielt viel Kritiker-Lob.

Neben seiner Arbeit als Musiker debütierte Ritter 2011 mit seinem Bestseller Bright’s Passage  als Autor. Stephen King schrieb in der New York Times Book Review, dass Bright’s Passage: „mit einer komprimierten Lyrik glänzt, die an Ray Bradbury in seiner Blütezeit erinnert…. Das ist das Werk eines begabten Schriftstellers“.

Mit dem neuen Album Fever Breaks bleibt Ritter genau da wo ihn seine Fans und Kritiker musikalisch einordnen.

Er erzählt glaubhafte Geschichten über Gefühle und menschliche Schwächen, immer mit dem Blick auf das aktuelle Zeitgeschehen ohne verbindlich Position zu beziehen. Fast alle 10 Songs des Albums funktionieren inhaltlich und musikalisch. Lediglich da wo sich Josh Ritter als Neil Young zu inszenieren versucht (Old Black Magic), da muss er zwangsläufig scheitern. Hervorzuheben ist unbedingt I still love you (Now and Then), das zweifellos stärkste Stück auf dem Album.

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  • 6.5/10
    Autor Richard Kilian - 6.5/10
6.5/10

Kurzfassung

Wer Josh Ritter mag, wird dieses Album ebenfalls mögen. Leider fehlt es insgesamt aber an wirklich starken innovativen Songs. Auf dem Album finden sich keine krassen Ausfälle aber auch keine wirklichen Songperlen.

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