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Und wenn man das Album durchgehört hat, auf seinem Bett liegt, steht man auf, hebt die Plattenspielernadel wieder an und setzt sie wieder auf Anfang. Denn mit dieser Band möchte man viele Mauern einreissen, Erinnerungen teilen und laufen wenn sie einem die Schuhe besohlt.

Es gibt viele Arten das Leben zu beschreiben. Käfer K machen es auf ihre Weise, wütend und melancholisch zugleich. „Ich geh nie wieder heim!“ singen sie z.B. in „Bau dir ein Haus“ und man will selber mitlaufen und sich nicht mehr an die alte enge der Kleinstadt erinnern in der man nichts mehr finden kann außer Alkohol und Zigaretten. Doch schon wird man genau in diese Zeit gerissen wie z.B. in „Fabius“: „Der Kompass auf dem Tisch, die Richtung wird noch angezeigt“. Käfer K haben hier ohne Frage ein Superdebut hingelegt das man ohne Probleme zwischen Captain Planet, früheren Muff Potter und Matula platzieren kann. Das Album ist teilweise eine Erinnerung an die alte Zeit als man noch durch die Zimmer der Eltern oder der Großeltern gelaufen ist und all die Eindrücke aufgenommen hat wie etwa das alte muffige Sofa oder die Teekanne die pünktlich um 15:00 Uhr auf dem Großmütterlichen Kaffeetisch stand. „Das erste Wort, der erste Satz…“ heißt es zu anfang des 1 Liedes „Mauern“. So wird man gleich wohlig empfangen und reißt auch gleich Mauern ein mit den Guten die man immer an seiner Seite hat. Und wenn man das Album durchgehört hat, auf seinem Bett liegt, steht man auf, hebt die Plattenspielernadel wieder an und setzt sie wieder auf Anfang. Denn mit dieser Band möchte man viele Mauern einreisse, Erinnerungen teilen und laufen wenn sie einem die Schuhe besohlt.

 

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