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Heute widmen wir uns gleich der Königskategorie, den Alben des Jahres. Erfahrungsgemäß ist das die Kategorie, in der es am wenigsten Überraschungen gibt.

Die Nr.1 bei den Hypes Deafheaven liefert sich dann auch ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Siebtplatzierten Touché Amoré, die sich ja bereits mit dem 2011er Vorgängeralbum etabliert haben und dementsprechend auch die Nase vorne haben.

Der große Hype um das neue Arcade Fire Album trifft dann doch auf einiges an Enttäuschung (Platz 2 bei den Hypes, Platz 4 bei den Enttäuschungen), so dass es am Ende nur zu Platz 4 reicht, sogar noch hinter Turbostaat. Bei der großen Fanbase hätte man von mehr ausgehen dürfen.

Fanden sich Beastmilk mit ihrem Debut sehr überraschend noch am Ende eurer Hype-Liste wieder, hat es für eine Top 15 Platzierung bei den Alben bei weitem nicht gereicht. Da schlägt wohl das späte Veröffentlichungsdatum zu Buche. Dafür haben sich Darkside (übrigens als einziges Album aus der Rubrik Tellerrand) mit ihrem wilden Konglomerat aus Electro, Ambient und Rock so gerade eben reingemogelt, was sicher nicht erwartbar war.

Noch nicht den großen Namen haben Love A, Jungbluth und Messer. Nach Sichtung der Redaktionstoplisten lag die Vermutung, dass diese im PiN Kontext häufig genannten Bands doch ganz gut abschneiden könnten, doch recht nahe. Die Platzierung der Alben Irgendwie und Part Ache vor Sigur Rós’ Meisterwerk Kveikur verwundert dann aber doch.

Queens Of The Stone Age sind dann wohl unter der Kategorie „die können rausbringen, was sie wollen, die kommen immer rein“ zu führen, obwohl ihr mittlerweile sehr straighter Rock wohl nur noch am Rande die Interessen der PiN Zielgruppe streifen dürfte. Ebenfalls wenig „PiNnig“ erscheint einem Nick Caves neueste Glanztat. Des Meisters schräger Blues trifft bei der PiN Leserschaft auf offene Ohren und schaffts in die Top 10.

Qualität zahlt sich aus und das finden wir auch gut so. Begeisterung für qualitativ hochwertige Musik ist das, was zählt und Leserschaft und Redaktion wohl eint.

 

Knapp in die Top 15 haben es nicht geschafft:

Daft Punk – Random Access Memories
Käfer K – Zu verwerfende Pläne
My Bloody Valentine – m b v
Kazimir – Messlattenblues
Celeste – Animale (s)
Casper – Hinterland

 

Ein buntes Spektrum, was uns Mut macht, auch 2014 weniger auf Szenezugehörigkeit zu schielen, als darauf, möglichst offen an neue Musik heranzugehen. Morgen geht es dann weiter mit euren Lieblingssongs des Jahres.

Und hier die Alben Top 15:

1. Touché Amoré - Is survived by
1. Touché Amoré – Is survived by
2. Deafheaven - Sunbather
2. Deafheaven – Sunbather
3. Turbostaat - Stadt der Angst
3. Turbostaat – Stadt der Angst


4. Arcade Fire – The Reflektor
5. Love A – Irgendwie
6. Jungbluth – Parte Ache
7. Russian Circles – Memorial
8. Sigur Rós – Kveikur
9. The National – Trouble will find me
10. Nick Cave & The Bad Seeds – Push the Sky away
11. Messer – Die Unsichtbaren
12. The Dillinger Escape Plan – One of us is the Killer
13. Atoms For Peace – Amok
14. Queens Of The Stone Age – …Like Clockwork
15. Darkside – Psychic

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