Die studierte Politikwissenschaftlerin und Comic-Zeichnerin Liv Strömquist hat nach I’m Every Woman nun eine neue Graphic Novel mit dem Titel Ich fühl’s nicht veröffentlicht.

Erschienen ist das ist das Ganze wieder im Avant Verlag, so wie die letzten drei Veröffentlichungen auch.

Liv Strömquist geht dorthin wo sie den Nerv einer Gesellschaft am empfindlichsten trifft. Sie spürt auf, klärt auf, zersetzt mit Strichen und fundiertem theoretischem Wissen alt-bekannte Konstrukte und regt zum Nachdenken an und das alles mit einer großen Portion Humor, obwohl ihr die ganze Sache sicher sehr ernst ist. Das hat sie in den vorangegangen Graphic Novels so getan und das geschieht auch in Ich fühl’s nicht.

Thematisch nähert sie sich und wir uns dem allgegenwärtigem Thema Liebe an. Da haben wir zum Beispiel Leonardo Di Caprio, der so gefühlvoll in Titanic den Jack Dawson gespielt hat, im echten Leben aber keine längerwährenden Beziehungen führt.

Mit Hilfe dieser und vieler anderer Geschichten von und mit mehr oder weniger bekannten Menschen hinterfragt Liv Strömquist das „Konstrukt“ Liebe und plädiert für eine von Zwängen befreite Liebe, mit dem Prädikat besonders wertvoll.

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