Lost Boys aus Erlangen/Nürnberg liefern auf „Fun“ vor allem eines: Hass.

LP kaufen Vö: 26.02.2018 I.Corrupt.Records

Das Kölner Label I.Corrupt.Records hat sich neben diversen anderen Labels der Sache angenommen und vor wenigen Wochen zehn Lieder mit einer Laufzeit von 19,5 Minuten auf den Musikmarkt geworfen. Ein Vergnügen, purer Spaß. Fun von Lost Boys. Irgendwas zwischen Punk, Hardcore, Screamo und Trash.

Alles was nicht niet und nagelfest ist, wird in Grund und Boden geschrien, zerschmettert oder löst sich aus purer Angst vor der entgegenkommenden Abneigung, die wie ein Wasserfall auf einen niederprasselt, auf. Lost Boys scheinen tatsächlich etwas verloren, aber sie gehen nicht unter, ohne vorher einen großen Mittelfinger in den Erdballen gebrannt zu haben.

Ein ungesichertes Feuerwerk des Nächstenhass ohne nervige Refrains und ohne Pausen, aber mit einer Menge Breaks während der Lieder, die zwar nicht für Ruhe sorgen, dafür aber die Möglichkeit bieten, das Gehörte zu verarbeiten. Ist ja auch nicht schlecht. Gut gemacht.

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