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So langsam fühlt sich das Wetter draußen nach Sommer an, und da wird man sich auch gleich wieder darüber bewusst, dass die Festival-Saison ansteht!

In nur zweieinhalb Wochen ist es wieder Zeit für das Maifeld Derby in Mannheim, das sich nach seiner 9. Ausgabe erst mal ein Jahr Auszeit gönnt, bevor 2021 dann das große Jubiläum gefeiert wird. Da nächstes Jahr also ein großes Loch in der Festivallandschaft sein wird, sollte es Grund genug sein, das Festival dieses Jahr auf keinen Fall zu verpassen. Aber auch ein wiedermal fantastisches Lineup ist Anreiz genug. Der Zeitplan steht mittlerweile – werfen wir doch mal einen gemeinsamen Blick darauf.

[Hier gibt’s den Zeitplan als Download]

[…und das Programmheft]

Schon am Freitag haben wir ein straffes Programm mit schwierigen Überschneidungen… spätestens mit P.A. Hülsenbeck sollte man sich jedoch auf dem Gelände eingefunden haben, und kann sich dann durch ein großartiges Programm bspw. mit den Stationen YIN YIN, GURR, Parcels / Odd Couple, Sleaford Mods, Hot Chip / Karies bis HVOB treiben lassen.

Samstag steht als erster Act Kirchner Hochtief auf der Open Air Bühne. Tippt man den Namen bei YouTube ein, zeigt sich der Act als konzeptuelles Format aus poptheoretischen und gesellschaftskritischen Statements und Slogans (z.B. „Evakuiert das Ich-Gebäude“), die auf verschiedene Sound-Formate treffen. Zunächst nicht so richtig greifbar, aber dafür umso spannender. Als Highlights des Samstags sind außerdem definitiv The Streets, Balthazar, Captain Planet und The Twilight Sad zu nennen, aber auch dazwischen wird viel zu entdecken sein.

Sonntag ballen sich dann einige Kracher: Snail Mail, Stephen Malkmus & the Jicks, Kevin Morby, Teenage Fanclub, Madrugada / International Music, Tocotronic und viele mehr… hier heißt es: frühzeitig Zelte abbauen und dann den ganzen Tag auf dem Festival-Gelände verbringen. Zu empfehlen ist auch das Indie-R’n’B-Trio Wyvern Lingo aus Irland, das erst neulich im Kulturclub schon schön in Mainz spielte und auf ganzer Linie mit versierten mehrstimmigen Gesängen und jazzigen Grooves beeindruckte. Da sie leider als letzter Slot auf der Parcours d’Amour-Bühne stehen und parallel zu Faber vermutlich wenig beachtet werden, sollten sie zumindest an dieser Stelle nochmals hervorgehoben werden.

Im Großen und Ganzen hat das Festival-Team wieder alles richtig gemacht und man darf sich auf ein Wochenende mit großartiger Musik freuen. Auch der Rahmen mit fantastischen Getränken- und Essensangeboten machte das Festival in den letzten Jahren zu einer sehr gelungenen Veranstaltung.



Tickets gibt es auf www.maifeld-derby.de

3-Tages-Tickets Normalpreis: 105,00 €
1-Tag-Freitag (Hot Chip, Parcels, Sleaford Mods, HVOB, Niklas Paschburg, uva.): 45,00 €
1-Tag-Samstag (The Streets, Von Wegen Lisbeth, Kate Tempest, Balthazar, Monolink, uva.): 50,00 €
1-Tag-Sonntag (Faber, Madrugada, Tocotronic, Kevin Morby, Teenage Fanclub, Stephen Malkmus, Snail Mail, uva.): 50,00 €

Titelbild: Maifeld Derby | (c) Florian Trykowski

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