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Noise aus den Niederlanden. Ein Quartett schleicht sich an einen neuen Cocktail aus Jazz und Noiserock zu basteln. Teilweise hört sich das nach einer Jamsession zwischen John Zorn und Russian Circles an.

Schön grundierte Rhythmen bilden das Gerüst um das sich alles aufbaut oder eingerissen wird. Dabei wird das Saxophon verfremdet eingesetzt, wie als Intro im Opener Beast oder als dissonante Guillotine eines einarmigen Saxophonisten.

Watcher groovt gnadenlos und lässt dann Platz für ein wenig Ruhe und ein melodisches Sax bevor die Zeitlupe namens Doom übernimmt. Noiserock verlangt mitunter Durchhaltevermögen. Die Songs beinhalten natürlich eine oft ähnliche Struktur und müssen entdeckt werden. Als auditive, aurale oder akustische Wahrnehmung bezeichnet man die Sinneswahrnehmung von Schall durch Lebewesen. Wer sich als solches bezeichnet und mit Vorliebe Bands wie Melvins, Helmet oder Shellac hört und den minimalen Jazzeinfluss durch das Saxophon toleriert findet ein neues Lieblingswerk.

Anspieltipps: Beast / The Filth / Watcher

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