MONO – diese 4 Buchstaben stehen für nahezu 22 Jahre Bandgeschichte, 4 Instrumentalisten, 10 Studioalben, oder auch Split LPs mit The Ocean, Pelican und zuletzt A.A. Williams.

Gitarrist Taakira Goto schrieb 1999 die ersten Songs, für deren Umsetzung er nach Musikern suchte. Tamaki, Yoda und Drummer Yasunori Takada komplettierten das Quartett, das von nun an Mono heißen sollte.

Der von Sonic Youth, My Bloody Valentine beeinflusste, monumentale, oft auch orchestral gelagerte Bandsound, gereift an den schönsten Plätzen Japans, bürgt seit nunmehr fast 20 Jahren für tiefgehende, melancholische und auch gerne krachig ausbrechende Instrumentalmusik.

Mono sind seitdem gefühlt alle 2 Jahre auf Welttournee und durch dieses stetige Live spielen, vervielfachten sich die Fanscharen weltweit.

Ihre Welttournee zum zehnten Album umfasste 150 Konzerte und die Band gastierte bis heute in 55 Ländern.

Eines der Alleinstellungsmerkmale ist der Bezug auf die japanische Kultur, wie auf damit verbundene Mythen und Legenden. Ebenso können meiner Meinung nach, nur wenige Instrumental- oder auch Post-Rock-Bands auf so ein dynamisches Laut-Leise-Spiel zurückgreifen. Dieses rückt Mono dann sehr in die Nähe von Godspeed You! Black Emperor, wobei deren Herangehensweise völlig eigen angesehen werden kann.

2010 nahm man das bis dato größte Bandprojekt in Angriff, nämlich die Live-Kollaboration mit dem 23-köpfigen The Wordless Music Orchestra, das Songs aus dem kompletten Bandschaffen in neuem Gewand zeigen sollte.

In regelmäßigen Abständen von 2 Jahren veröffentlichte die Band seitdem 5 Studioalben, wobei Rays of Darkness und The Last Dawn 2014 gleichzeitig veröffentlicht wurden. Da die Band selbst mit der Liveumsetzung dieser darauf enthaltenen Songs nur bedingt zufrieden war, verschwanden diese im Großen und Ganzen aus den Setlisten.

Monos Livequalitäten bringen eine schier unerschöpfliche Hingabe und perfekt aufeinander abgestimmte Bandmitglieder mit sich. Auch die meist in den höheren Frequenzbereichen angesiedelte Lautstärke steuert ihren angemessenen Beitrag zu einem eindrucksvollem Konzerterlebnis bei.

Leider mussten Mono im Dezember 2017 den Ausstieg ihres Schlagzeugers den allerersten Line-up Wechsel seit Bandgründung in Kauf nehmen. 2018 verpflichtete man Dahm Majuri Cipolla für den freigewordenen Platz des Drummers.

Das bis dato letzte veröffentlichte Album Nowhere, Now Here setzt verstärkt elektronische Elemente ein und mit Breathe ist erstmals ein Track mit Tamakis Gesang enthalten.

Die Band zog eine nicht unerhebliche Inspiration aus der neuen Bandkonstellation, deren Liveumsetzung ich persönlich im April 2019 miterleben durfte. Mit unglaublicher Wucht und Präzision wurden neue und alte Songs den Konzertbesuchern aufgeführt. Man hatte zeitweise das Gefühl, es stünden 2 Bands auf der Bühne. Drummer Dahm stellt definitiv eine Bereicherung dar.

2021 kommen Mono im Rahmen einer Euopatour für 3 Konzerte nach Deutschland und wir dürfen diese mit Stolz als Medienpartner präsentieren.

Mit A.A. Williams sicherte man sich nun den eigenen Toursupport von 2019. Parallel veröffentlichte man eine Split-LP mit der Folk/Post-Rock- Musikerin.

21.03.2021 – Hamburg, Uebel & Gefährlich
22.03.2021 – Berlin, Columbia Theater
23.04.2021 – Köln, Luxor

Titelbild: Mono | (c) Pressefreigabe

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