Keine Konzerte, keine Festival, dafür aber überall neue Releases, die die Lust endlich wieder Live-Musik sehen, hören und fühlen zu können eher verstärkt statt diese zu schmälern.

Mit Bad Accent Anthems von Moscow Death Brigade ist im April ein Album erschienen, das genau das macht. Es macht Lust auf springen und tanzen, moshen und bouncen, denn all‘ das ist möglich zur Musik von Moscow Death Brigade.

Von EDM über Metal, von Punkrock zu HipHop, MDB vereint viele Stilrichtungen und sorgt damit für einen besonderen Mix, der an manchen Punkten auch mal zu vielschichtig ist. Denn ehe man sich an die einen Einflüsse gewöhnt hat, kommen schon die nächsten um die Ecke.

Wer das Glück hatte wie ich, Moscow Death Brigade Ende letzten Jahres und somit nur wenige Monate vor dem Konzertstopp noch live sehen zu können, weiß aber, das die neuen Songs vor Publikum extrem gut funktionieren. Party hard. Scooter trifft System Of A Down, Hedonismus trifft Antifaschismus.

Bad Accent Anthems ist ein spannendes, facettenreiches Album mit starker Haltung und Rückgrat, das zum Feiern einlädt und leider ein bisschen überladen wirkt. Anspieltipp: Sounds Of Sirens.

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